Unfall in Aubing

Sattelzug gegen Mini, Ford und Fiat: Zwei Verletzte

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Trotz Vollbremsung konnte der Sattelzug-Fahrer nicht mehr verhindern, dass er auf andere Fahrzeug auffuhr.

München - Das hätte noch schlimmer enden können: An einer Ampel bremst ein Lkw-Fahrer zu spät und fährt auf die vorherigen Fahrzeuge auf. Wie sich herausstellt, war der Lkw nicht verkehrstüchtig.

Wie die Polizei berichtet, war ein 49 Jahre alter Lkw-Fahrer am Montag, 4.4., gegen 15 Uhr, mit seinem Sattelzug (40 Tonnen) auf der Bodenseestraße stadtauswärts unterwegs.

An der Einmündung Am Gleisdreieck staute sich der Verkehr an einer Ampel. Der Lkw-Fahrer bemerkte dies zu spät und konnte trotz Vollbremsung einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Der Lkw fuhr erst gegen einen Mini, schob diesen gegen einen Ford-Transit, der wiederum gegen einen Fiat Ducato geschoben wurde.

Die 31-jährige Fahrerin des Mini und der 41-jährige Ford-Fahrer wurden leicht verletzt und mussten jeweils mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus zur ambulanten Behandlung gebracht werden. Der 45-jährige Fiat-Fahrer und der 49-jährige Lkw-Fahrer blieben unverletzt.

Der Mini wurde bei dem Unfall schwer beschädigt, der Sattelzug und die beiden Kleintransporter wurden leicht beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf über 30.000 Euro geschätzt.

Während der Unfallaufnahme wurde am Sattelzug eine erhebliche Beschädigung an einem Reifen festgestellt. Dies war zwar nicht relevant für das Unfallgeschehen, führte allerdings dazu, dass der Sattelzug in einem nicht verkehrssicheren Zustand war. Der Sattelzug wurde zu einer Abstellörtlichkeit begleitet, da die Weiterfahrt bis zum Wechsel des Reifens untersagt worden war.

Während der Unfallaufnahme wurde der Unfallort für etwa vier Stunden gesperrt. Dabei kam es zu Verkehrsbehinderungen.

mm/tz

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