Nur drei Tage in der Müllerstraße

GAP-Store: Kurzes Zwischenspiel in München

München - Auf einmal da und dann gleich wieder verschwunden – so ist das nicht nur mit der Mode, sondern auch mit dem GAP-Pop-up-Store: Der hat nur vom 8. bis 10. Mai in der Müllerstraße geöffnet.

Der Pop-up-Store feiert die neue Sommer-Kollektion der amerikanischen Marke - und ist damit der erste und einzige Pop-up-Laden in Deutschland. Warum fiel die Wahl gerade auf München? Ganz einfach: Von hier aus gehen die meisten Online-Bestellungen bei GAP ein - deutschlandweit.

Und deswegen soll der Laden, der nur kurz aufpoppt und dann wieder von der Modefläche verschwindet, das Online-Geschäft verstärken. Das tut er nur drei Tage lang: Am 8. Mai ging's los, am 10. ist wieder Schluss. Wer also noch bei GAP einkaufen will, muss vor allem schnell sein.

Der Drei-Tage-Laden ist ein Riesen-Erfolg für GAP. "Die Resonanz ist sehr sehr gut", sagt Laura Gräfin Praschma, Junior PR-Manager von Loews, die die Pressearbeit für GAP machen. "Alle Gäste waren total begeistert und haben sich gefreut darüber, dass es nun endlich wieder einen GAP-Laden in Deutschland gibt."

Kein GAP-Laden in Deutschland geplant

Einen fest installierten Laden wird es in Deutschland dennoch vorerst nicht geben. 2003 hatte sich die US-Filiale nach acht Jahren komplett vom deutschen Markt verabschiedet - weil der wirtschaftliche Erfolg zu gering war. David Zoba, Senior Vice President Global Real Estate and Store Development, sagte dazu: "Unsere Erfahrungen in Deutschland waren schmerzhaft, eine Rückkehr ist nicht geplant."

Ein weiterer Grund für den Pop-up-Store in München war laut Laura Gräfin Praschma übrigens auch das kulturelle Angebot in der Stadt. So arbeitet etwa der Graffiti-Künstler Loomit seit Mittwoch an einem Bild, dass am Samstagabend vor der Schließung versteigert wird.

Vor der offiziellen Eröffnung durften einige Promis schon am Mittwochabend mit der Sommerkollektion des trendigen Online-Shops auf Tuchfühlung gehen. Mittendrin im Getümmel: Elyas M’Barek. Hat er noch Platz im Kleiderschrank? Eigentlich schon, verriet der Fack-ju-Göhte-Star der tz. „Ich besitze gar nicht so wahnsinnig viele Sachen. Ein paar gute Hosen, paar gute Schuhe und meine Lederjacke – das sind eigentlich die wichtigsten Dinge. Eine Grundausstattung sozusagen. Ich trag’ aber auch Anzüge oder Jackets, so wie heute. ­Sicher gibt es auch das ein oder andere Teil, das ich mal lieber im Geschäft gelassen hätte. Aber das merke ich zum Glück immer gleich und ziehe es dann gar nicht erst an“, sagt er.

Elyas M'Barek achtet auf Dresscodes

Dann fügt er grinsend hinzu: „Bis jetzt bin ich zumindest noch nie schief belächelt worden. Ich achte auch sehr auf Dress-Codes. Für mich ist es eine Frage des Respekts gegenüber dem Veranstalter. Zu Hause kann man ja dann wieder das tragen, worauf man Lust hat.“

Die Lust zum Shoppen hält sich aber in Grenzen: „Typisch Mann halt. Ich bin da sehr spontan. Wenn ich was gut finde, nehme ich es sofort mit. Als Schauspieler hat man zudem auch den Luxus, viele Kleidungsstücke geschenkt zu bekommen, da muss man gar nicht mehr so viel einkaufen“, sagt er.

Patricia Hofmann/Patricia Kämpf

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