Neun Tage nach Schlägerei bei Wahlparty

Antifa droht mit "Glasbruch"-Graffiti - Polizeischutz für AfD

Kurze Aufnahme: Das Droh-Graffiti wurde noch am selben Tag übermalt. 

München - Die Friedenstraße kommt auch neun Tage nach der Schlägerei bei der AfD-Wahlparty nicht zur Ruhe. Die Antifa provoziert mit "Glasbruch"-Graffitis, die Polizei ist alarmiert. 

Kein Frieden in der Friedenstraße. Jetzt geht der Ärger in die zweite Runde: Neun Tage nach der heftigen Schlägerei während der Wahlparty der AfD in der Friedensstraße am 4. September droht neuer Ärger. Die linksextreme Antifa hat dem Wirt des Lokales „Portugal“ für die Dienstagabend stattfindende AfD-Veranstaltung „Glasbruch“ angekündigt. Das Droh-Graffiti an Tür und Hauswand des Lokals („Keine AfD sonst Glasbruch“) wurde am Montag entdeckt und noch am gleichen Tag überstrichen.

Chris A. in Aktion bei der Schlägerei am Wahlsonntag in München. Gegen ihn wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. 

„Es ist völlig inakzeptabel, unbeteiligte Wirte zu bedrohen und zu schädigen,“ beschwert sich Wilfried Biedermann, Kreisvorsitzender der AfD-München Ost, der die Maler-Rechnung übernahm. Er hat für den AfD-Vortragsabend ab 19 Uhr zum Thema „Gegen Gendermainstream und Frühsexualisierung“ um Polizeischutz gebeten. Ein Polizeisprecher erklärte: „Wir werden die Situation dort sehr genau im Auge behalten.“ 

Mittlerweile steht fest, dass die Schlägerei vom 4. September nun ein polizeiliches Nachspiel für etwa 20 mittlerweile identifizierte Antifa-Anhänger und auch den Rapper Chris A. vom rechtsextremen „Bündnis Deutscher Patrioten“ (BDP) hat. 

Das passierte an jenem Wahlabend an der Friedenstraße in München

Auch die Tür des Lokals wurde mit Graffiti besprüht. 

An jenem Wahlabend in Mecklenburg-Vorpommern hatte die AfD im Lokal „Portugal“ gefeiert. Vor dem Lokal tauchten dann plötzlich vermummte Mitglieder der Antifa auf. Es kam zu einer heftigen Schlägerei mit Anhängern des BDP, die sich ohne Einladung zu der Wahlparty der Afd gesellt hatte. Auch ein AfD-Mitglied soll dabei an empfindlichster Stelle getreten und verletzt worden sein. 

Der Staatsschutz der Münchner Polizei ermittelt wegen Landfriedensbruchs gegen die Antifa-Aktivisten. Gegen Chris A. wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Der war mit Kickbox-Tritten auf Antifa-Aktivisten bzw. deren Fotografen losgegangen. Die AfD hatte sich später von diesen BDP-Schlägern distanziert. Nach Angaben der AfD hatten sie nicht auf der Einladungsliste gestanden. Biedermann: „Solche Leute wollen wir bei unseren Veranstaltungen nicht mehr sehen. Die machen nur alles kaputt.

dop

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