Bürgerversammlung

Leinenzwang für Hunde: Was sich die Berg am Laimer Bürger wünschen 

+
Im Michaeli-Gymnasium trafen sich die Anwohner zur Bürgerversammlung.

München - Bürgerversammlung in Berg am Laim: Anwohner fordern Leinenzwang für Hunde, bessere Beleuchtung und mehr Geschwindigkeitskontrollen.

Große Sorgen haben die Bürger aus Berg am Laim nicht. Bei der jüngsten Bürgerversammlung am Donnerstagabend im Michaeli-Gymnasium ging es vor allem um kleine Verbesserungen für mehr Sicherheit im 14. Stadtbezirk. So forderten gleich zwei Bürger Leinenzwang für Hunde und verstärkte Kontrollen von Hundebesitzern in Grünanlagen. Einmal in der Grünfläche zwischen St.-Veit- und Else-Rosenfeld-Straße, einmal für den Maikäferpark zwischen Höhenstadter- und Kainzenbadstraße. Ballspielen und Radfahren seien hier wegen der frei laufenden Hunde kaum noch möglich, lautete die Beschwerde unisono. Immer wieder würden die Hunde auf spielende Kinder zustürmen und in Sandkästen laufen. An der Maikäfersiedlung würden die Vierbeiner teilweise sogar auf den vorhandenen Tischtennisplatten stehend geschoren und gekämmt, schilderte die Antragstellerin.

Auch Licht trägt deutlich zu mehr Sicherheit bei. Für einige Stellen wurde daher eine bessere Beleuchtung gefordert. Zum Beispiel entlang der Parkwege zwischen der Heinrich-Wieland- und der Gögginger Straße. Gerade im Winter und zu späten Abendstunden sei es hier schon sehr dunkel, monierte ein Anlieger.

Ein anderer Antrag setzte sich für Straßenlaternen an der Grünanlage Erdinger Anger zwischen Grafinger- und Ödkarspitzstraße ein. Allen Anträgen wurde mit deutlicher Mehrheit zugestimmt.

Ein positives Votum gab es von den etwa 200 Anwesenden auch für die Forderung einer Bürgerin nach mehr Geschwindigkeitskontrollen durch die Polizei und Tempo-30-Bodenmarkierungen in der gesamten Josephsburgstraße. Eine andere Bürgerin bat die Stadt, sich die umgebaute Kreuzung an der Truderinger Straße nochmal anzuschauen, bevor es hier zu Unfällen komme. In den vergangenen Wochen habe sich vor Ort mehrmals gezeigt, dass die Spur-Aufteilung beim Abbiegen für viele Autofahrer nicht nachvollziehbar sei, hieß es weiter.

Carmen Ick-Dietl

Mehr zum Thema:

auch interessant

Meistgelesen

Kommentare