82.000 Euro Gesamtschaden

33-jähriger Porsche-Fahrer rammt im Drogenrausch fünf Autos

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Der Porsche am Ende der Spritztour.

München - Ein 33-Jähriger verursachte am Freitag gleich mehrere Zusammenstöße mit geparkten Autos. Er stand unter Drogen- und Medikamenteneinfluss.

Unter Drogen- und Medikamenteneinfluss hat ein 33-jähriger Münchner am Freitag zur Mittagszeit mehrere parkende Fahrzeuge gerammt und dann auch noch Fahrerflucht begangen. Seinen Führerschein ist er nun los, zudem wurde er wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und einer Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt.

Den ersten Unfall fabrizierte der Mann in der Zehntfeldstraße, wo er mit seinem Porsche Cayenne einen geparkten Mercedes Sprinter rammte. Bei dem Unfall entstand ein Schaden von etwa 5.000 Euro. Danach fuhr der 33-Jährige einfach weiter in Richtung Heinrich-Wieland-Straße.

Dort verlor er bei deutlich überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte mit dem Cayenne gegen drei weitere am dortigen Fahrbahnrand geparkte Fahrzeuge (ein BMW, ein Mini, ein Opel). Beim letzten Zusammenprall kippte der Porsche um und blieb auf der Seite liegen. Dabei wurde noch ein geparkter Land Rover beschädigt. Der Schaden bei diesen Zusammenstößen beläuft sich auf rund 77.000 Euro.

Zeugen alarmierten die Polizei. Ein bei dem Fahrer durchgeführter Drogenschnelltest reagierte positiv auf Kokain. Der Porsche-Fahrer gab zudem an, dass er verschiedene Medikamente eingenommen hätte. Danach wurde im Institut für Rechtsmedizin eine Blutentnahme durchgeführt.

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Kommentare

filius der große
(0)(0)

bei ner kontrolle hätte er wenigstens die frage: haben sie heute alkoholische getränke getrunken ?

guten gewissens verneinen können ...

hpsatAntwort
(0)(0)

Ein Attest für die Einnahme von Kokain? Wohl kaum, so findig wird es keinen Anwalt geben. Bei der Einnahme von Medikamenten ist das was anderes. Aber selbst wenn die Medikamente aus gesundheitlichen Gründen genommen werden müssen erlaubt das nicht die Teilnahme am Verkehr. Falls die Medikamente die Reaktion des Fahrers beeinflussen steht das auf der Verpackung und dem Beipackzettel. Eine Ausrede gilt hier also nicht.

Gast
(0)(1)

Da wird sich schon wieder ein ärztliches Attest und ein findiger Anwalt finden. Leider.