Das war leider eine Sackgasse

Lkw-Fahrer will Stau auf A99 umgehen - und landet hier

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Diese "Abkürzung" führte den Lastwagenfahrer in eine Sackgasse. 

München - Nach dem schweren Verkehrsunfall am Donnerstag auf der A99 ging erst einmal gar nichts mehr. Stau - mal wieder! Einen Brummifahrer trieb dies nun zu einer Verzweiflungstat. 

Lasterfahrer haben oft ein schweres Leben auf Münchner Straßen: ständig Staus und das bei hohem Termindruck. Einen Polen hat dies nun erst recht in eine Sackgasse getrieben - wortwörtlich.

Das Hinweisschild half auch nichts. 

Der Lasterfahrer wollte den Stau nach dem schweren Unfall auf der A99 umgehen und wich auf Nebenstraßen im Moos an der nördlichen Stadtgrenze aus. Als die Teerstraße endete, ignorierte er die Hinweisschilder und fuhr auf einem schmalen Feldweg weiter bis er feststeckte. Nahe der Apenrader Straße in München-Johanneskirchen ging nichts mehr. 

Beim Rangieren kippte das Gespann laut Augenzeugenberichten fast in die Gleißach. Der Lastwagen fuhr sich in der feuchten Wiese fest, die Feuerwehr musste einschreiten und den Laster wieder fahrtüchtig machen.

Apropos fahrtüchtig: Für die Besitzer der angrenzenden Pferdekoppel war das Ganze ein Déjà-Vu-Erlebnis. Erst 2011 ist hier ein betrunkener Brummifahrer gestrandet. 

kg

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