Im Berufsverkehr

Feuerwehreinsatz: Staus im Richard-Strauss- und Effnertunnel

München - Im Richard-Strauss-Tunnel und im Effnertunnel ging heute früh wegen eines Feuerwehreinsatzes nichts mehr.

Dieser Stau war richtig gefährlich. Und ehrlich gesagt auch ziemlich deppert! Der Richard-Strauss-Tunnel im Münchner Osten: Hier sprang Montag Morgen um 8.05 Uhr die Brandmeldeanlage an. Sofort wurden die Notfallmaßnahmen eingeleitet: die rote Ampel vor dem Tunnel leuchtete auf, dazu blinkte die Laufschrift Nicht einfahren über der Einfahrt und eine Schranke senkte sich auf der Straße ab. Alles deutlich erkennbar: Der Strauss-Tunnel war dicht - wegen Feueralarm!

„Trotzdem fuhren einige Fahrzeuge unberechtigt in den Tunnel ein“, sagte Roman Leitow von der Berufsfeuerwehr. „Darüber kann man leider nur den Kopf schütteln.“ Denn die Situation im Münchner Osten war zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt nicht überschaubar. Weil aufgrund der hohen Verkehrsdichte am Morgen bereits Pendler im Tunnel standen, bildete sich trotz Feueralarms ein kilometerlanger Stau. Per Radio wurden die Fahrer sogar aufgerufen, ihr Auto zu verlassen und sich über die Notausgänge in Sicherheit zu bringen - bis die Situation geklärt ist

 Erst nach 35 Minuten dann die Entwarnung: „Ein technischer Defekt hatte den Alarm ausgelöst“, sagt Leitow. Nach und nach normalisierte sich danach der Verkehr im Tunnel und davor dann wieder. Etliche Pendler kamen zu spät zur Arbeit. Aber: Verletzt wurde niemand. Zum Glück.

thi

Rubriklistenbild: © Leserreporter Nikolaus Hoffmann

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