Auf Kreuzung in Denning

Trotz Warnsignalen: Rentner rammt Streifenwagen

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Trotz Blaulicht und Martinshorn rammte ein Rentner einen Streifenwagen. 

München - Mit Blaulicht und Martinshorn war ein Streifenwagen unterwegs zu einem Einsatz. Ein Rentner nahm beides nicht war, sodass beide Fahrzeuge zusammenstießen. 

Weil ein 84-jähriger Rentner weder das akustische, noch das visuelle Signal eines Streifenwagens wahrnahm, kam es am Mittwochmorgen in Denning gegen 9.55 Uhr zu einer Kollision. Dabei wurden der Streifenwagen, der Mercedes des Rentners sowie der Audi eines 34-jährigen Ingenieurs beschädigt. Außerdem trugen zwei Personen leichte Verletzungen davon. Sie wurden ambulant in einem Krankenhaus behandelt. 

Eine Streife der Bogenhausener Polizeiinspektion 22 war sowohl mit Blaulicht, als auch mit Martinshorn auf einer Einsatzfahrt auf der Vollmannstraße unterwegs. Der 39-jährige Fahrer des Streifenwagens wollte an der Kreuzung mit der Denninger Straße bei roter Ampel vom Sonderwegerecht Gebrauch machen. Gleichzeitig fuhr der Rentner in seiner Mercedes E-Klasse auf der Denninger Straße auf die Kreuzung zu. In gleicher Richtung fuhr auch der Ingenieur in seinem Audi A5, er erkannte das Polizeifahrzeug jedoch frühzeitig und hielt vor der Kreuzung an. Ganz im Gegensatz zum Mercedes-Fahrer - er fuhr in die Kreuzung ein. 

Nachdem er an der Sichtlinie gehalten hatte und davon ausgehend, dass die übrigen Verkehrsteilnehmer von seinem Streifenwagen Notiz genommen haben, fuhr der Polizeibeamte in die Kreuzung ein. Den Mercedes des 84-Jährigen hatte er nicht gesehen. 

Die beiden Fahrzeuge stießen zusammen, zudem rammte der Mercedes mit der vorderen Fahrzeugseite den Audi des Ingenieurs. Es kam zu minimalen Verkehrsbehinderungen, der Gesamtschaden wird auf rund 45.000 Euro geschätzt. 

hb

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