Charivari sucht jetzt den Gewinner 

Shitstorm gegen Herold - doch der ist im Urlaub

Was ist nun mit der versprochenen Kohle? Die Facebook-User sind sauer auf Radio Charivari, vermuten sogar "Fake" oder "Verarsche" hinter dem Gewinnspiel.

München - Wo sind die 10.000 Euro? Die Fans von Radio Charivari sind stinksauer über die "Facebook-Verarsche". Ein Shitstorm peitscht gegen Herold & Co. - nun hat der Sender reagiert.

Ob das die Gemüter beruhigt? Auf der Facebook-Seite teilt Radio Charivari mit, dass der Gewinner bisher noch nicht gefunden wurde, man aber eifrig nach ihm suche. Zum Hintergrund: Radio Charivari hatte in einem Post 10.000 Euro für den letzten Kommentar versprochen - ohne Zeitpunkt. Die Sache lief gnadenlos aus dem Ruder. Facebook löschte den Post - und nun wusste lange keiner, was eigentlich Sache ist. Im Internet wird der Fall auch schon diskutiert - als beispielhafte "Facebook-Promotion-Panne".

Die enttäuschten User machten sich Luft, wo es geht - Shitstorm ohne Ende: Böse Kommentare zum 10.000 Euro-Gewinnspiel finden sich inzwischen bei jedem aktuellen Post des Radiosenders. Die Rede ist von "Verarsche" und "Fake". Bei den VIP-Tickets für den FC Bayern hakt ein User gleich nach: Gibt es die denn wirklich? Ein anderer kommentiert: "Wann kommt endlich mal eine Stellungsname zur 10000 Euro Geschichte !!! Sonst habt ihr 2 auch immer so eine grosse Klappe und jetzt den Schwa.. einziehen und es aussitzen ." Autsch. Andere vermuten einfach eine "Werbemasche", allerdings eine ziemlich verkorkste. Manch' einer kündigt dem Sender sogar die Freundschaft.

Über allem strahlt unschuldig lächelnd das Moderatoren-Duo Herold und Jenna - auf dem Foto winkend mit Geldscheinen. Dabei dürften die beiden überhaupt nichts mitkriegen von dem offenbar missglückten Gewinnspiel. Weder Herold noch Jenna waren nach dem Shitstorm in der Show. "Beide haben Urlaub", heißt es aus dem Sender. Das habe schon seit langem festgestanden.

Jetzt meldet sich Radio Charivari zu Wort. "Wir stehen in Verhandlungen mit Facebook, aber die stellen sich quer", sagt Charivari-Geschäftsführer Thomas Hagenauer. Der Sender habe gegen die Facebook-Gewinnspiel-Regeln verstoßen - das müsse er nun selbst ausbaden. Wie nun der letzte Kommentar aus den fast 700.000 ermittelt werden soll, das steht in den Sternen.

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Einer der grantigen Facebook-Fans hat aber schon einen Weg aus dem Schlamassel vorgeschlagen: Die 10.000 Euro einfach an eine wohltätige Aktion in München spenden. Eine Vorschlagsliste liegt anbei.

So wie es aussieht, wird es auch in die Richtung gehen: Sollte der Sender bis Montag, 21. Oktober, den rechtmäßigen Gewinner nicht ermitteln können, geht das Geld an einen wohltätigen Zweck.

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Kathrin Garbe

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