Altstadtring bekommt neues Gesicht

Dauer-Baustelle für die neue Tiefgarage

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So soll es aussehen: Unter dem Altstadtring entsteht eine neue Tiefgarage.

München - Es ist wieder mal Zeit für eine Großbaustelle. Diesmal geht‘s um den Altstadtring. Unter anderem soll eine neue Tiefgarage mit mehr als 500 Parkplätzen entstehen.

Am Mittwoch geht es mit Münchens neuer Dauer-Baustelle los: Am Thomas-Wimmer-Ring beginnen Bauarbeiter auf Höhe Kanalstraße / Knöbelstraße damit, Entwässerungskanäle neu zu verlegen. Das ist die Vorbereitung für den Bau der neuen Tiefgarage, die dort entstehen soll. Bis Mitte 2017 wird sich hier das Gesicht des Altstadtrings völlig verändern.

Die Kanalarbeiten dauern zwar nur bis Mitte Dezember und werden dafür sorgen, dass in jede Fahrtrichtung nur je zwei von drei Spuren zur Verfügung stehen und dem Baufortschritt folgend seitlich verschwenkt werden.

Öffentliches Parkhaus mit 520 Stellplätzen

Doch diese Vorarbeiten werden „nahtlos“, so der Bauherr, in die eigentlichen Bauarbeiten übergehen. Die Münchner Baufirma Wöhr + Bauer errichtet unter dem Altstadtring an dieser Stelle ein neues öffentliches Parkhaus mit 520 Stellplätzen, das als Ersatz für das Fina-Parkhaus an der Hildegardstraße dienen soll, das im Anschluss an die Freistellung der Tiefgarage abgerissen und durch einen Neubau ersetzt wird, in dem das Hotel Mandarin Oriental eine Dependance eröffnen wird. Wietere Büros, Geschäfte und Wohnungen werden dort entstehen.

Doch zuerst kommt die Tiefgarage dran. Die Bauarbeiten sollen zweieinhalb Jahre andauern, somit wird der neue Stellplatzkeller Ende 2018 fertig.

Vier statt sechs Spuren

Grünanlagen am Thomas-Wimmer-Ring.

Die Einfahrtsrampen werden eingehaust, damit die Anwohner nicht vom Lärm belästigt werden. Außerdem werden die Grünflächen links und rechts völlig umgestaltet. Die Aufenthaltsqualität soll sich erhöhen. Die Stadt will sogar die bislang sechs Spuren langfristig auf vier Spuren reduzieren. Ein entsprechender Beschluss soll bald im Stadtrat gefällt werden.

Die jetzige wenig einladende Fußgängerunterführung unter dem Thomas-Wimmer-Ring wird in die Tiefgarage integriert, so dass man die Autos durch ein Gitter sogar sehen kann.

Die Pläne dazu liefern Stefanie Jühling (Landschaftsarchitektin/Stadtplanerin) und Steidle Architekten.

Johannes Welte

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