Diebstahl, Unterschlagung und Computerbetrug

Polizist mit Super-Gedächtnis stellt Kriminellen

München - Kommissar Zufall und ein Polizist mit fotografischem Gedächtnis: Diese Kombination führte in München zur Festnahme eines Betrügers und Diebs.

Ein Polizist, dem ein fotografisches Gedächtnis nachgesagt wird, ist es zu verdanken, dass ein Krimineller in München gefasst werden konnte. Und auch der Zufall spielte eine große Rolle. Doch von vorne: Am 31. März schlug der Dieb am Ostbahnhof zu. Er klaute einer 21-Jährigen den Geldbeutel aus der Handtasche, als sie gerade abgelenkt war, weil sie auf die Anzeigetafel blickte. Sofort fuhr der mutmaßliche Täter zum Sendlinger Tor, wo er mit der gestohlenen Bankkarte 300 Euro abhob. Die Bestohlene hatte es ihm dabei leicht gemacht: Ihr PIN war im Geldbeutel aufbewahrt.

Das Ganze ging an die Polizei. Auf den Überwachungskameras am Geldautomaten war der mutmaßliche Täter zu sehen, es ging ein polizeiinterner Fahndungsflyer an die Kollegen raus. Und siehe da: Nicht mal 24 Stunden später erkannte ein Polizist, dem ein fotografisches Gedächtnis nachgesagt wird, den Gesuchten im S-Bahngeschoss des Münchner Hauptbahnhofs.

Die Bundespolizei durchsuchten daraufhin das Zimmer des 58-jährigen Gesuchten in Untergiesing. Dabei fanden Sie die Kleidung, die er auf den Fotos der Überwachungskamera trug, sowie Gegenstände und Handys, deren Herkunft noch geklärt werden muss. Der mutmaßliche Täter soll nun einem Haftrichter vorgeführt werden. Gegen ihn wird wegen Diebstahls, Unterschlagung und Computerbetrugs ermittelt.

mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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