Lebhafte Diskussion im Netz

16 Dinge, die Münchner nerven: Das sagen die User

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Was nervt in München? Die User von Merkur.de und tz. de haben das lebhaft diskutiert.

München - Vor einigen Tagen haben wir ein "Best of" von Dingen zusammengestellt, die Münchner nerven - teils eher ironisch gemeint, teils mit durchaus ernstem Hintergrund. Die User-Resonanz war groß. Viele haben sogar noch eigene Vorschläge eingebracht.

User Witwe Bolte hat noch eine Ergänzung zur Liste der nervigen Dinge: "Nervig sind auch die - meist männlichen - Raser, die glauben, nur weil sie einen BWM oder Audi unter ihrem Hintern haben, dürfen sie andere Autofahrer, die in Tempo 50-Zonen eh schon 60 fahren, innerstädtisch dann mit mindestens 80 scharf überholen.

Ringmaster hat auch einen Vorschlag, was nervt: "Der FC Bayern, nur geben das die wenigsten zu!", schreibt er.

Grebor meint: "Ausreichend verfügbare Immobilien und eine etwas liberalere Gesetzgebung könnten den Münchnern den Alltag versüßen."

"Es wurde eigentlich fast alles auf den Punkt getroffen", findet Userin Tina. "Möchte vielleicht noch hinzufügen, dass es bei der Wohnungssuche als ALG 2 Empfänger so gut wie unmöglich ist, etwas zu finden. Ich denke der Großteil glaubt, das sind sowieso alles Asoziale. Aber mein Tipp: Einfach mal das Hirn einschalten. Nicht jeder, der ALG 2 bekommt ist arbeitsscheu."

Am meisten scheiden sich die Geister am Dauer-Streitpunkt "Ladenöffnungszeiten":

Userin Romy88 schreibt: "Die Ladenöffnungszeiten sind wirklich eine Zumutung. Es geht gar nicht darum, ob man es schafft bei einem Vollzeitjob von 8 bis 20 Uhr irgendwann mal einkaufen zu gehen. Sondern darum, dass man gerne auch mal um neun Uhr abends oder am Sonntag einkaufen möchte, wenn einem danach ist. Das sollte doch kein Problem sein. In jedem anderen Land der Welt funktioniert es auch (USA, Thailand) selbst im kleinsten Kaff. Und die Weltstadt München kriegt es nicht hin. Ich verstehe es nicht."

User ???  hat dazu einen konkreten Vorschlag: "München muss Stadtstaat werden, dann müssten wir uns nicht mit Bayerns Dorfgesetzen beschäftigen."

ja und findet, "Man sollte selbst entscheiden dürfen, wann man seinen Laden dicht macht. Der Markt regelt das, wo keine Nachfrage auch kein Angebot. Dort, wo sich aber viele finden, die auch gerne nach Acht noch einkaufen, kann der Inhaber überlegen, ob er auflässt. Vielleicht sogar spontan, an einem lauen Sommerabend mal eine Stunde länger auflassen als an einem verregneten Montag."

Hessenbayer bleibt diesbezüglich skeptisch: "Lange Ladenöffnungszeiten braucht's ja unbedingt, um als modern zu gelten. Aber nicht alles, was neu ist, bedeutet auch einen Fortschritt. Fragt mal bei den Leuten nach, die um 22 oder 24 Uhr erst den Laden dicht machen dürfen und sich davor zwei bis vier Stunden langweilen, weil bis auf Ausnahmen einfach nicht viel los ist."

13 Dinge, die (nur) Münchner wissen

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