Münchnerin ausgeraubt

DNA-Treffer: Brutaler Räuber ermittelt - Kosovare sitzt bereits

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Spurensuche per DNA (Archivbild).

München - Dank eines Treffers in der rumänischen DNA-Datenbank hat die Polizei die Identität eines Mannes ermitteln können, der im Dezember eine Münchnerin brutal ausgeraubt hat.

Wie berichtet, lernte die 58-Jährige den späteren Täter am 30. Dezember gegen 20 Uhr in einem Lokal kennen. Dort spendierte sie ihm ein Essen und Getränke. Bei einer anschließenden Taxifahrt gerieten die beiden in einen so heftigen verbalen Streit, dass der Fahrer sie bat, auszusteigen. Die 58-Jährige zahlte den Fahrpreis. Gleich darauf zerrte der Mann sie auf eine Grünfläche und schlug ihr wiederholt mit der Faust ins Gesicht. Sie erlitt multiple Brüche, stürzte zu Boden. Anschließend durchsuchte der Täter die wehrlose Frau und entwendete ihr Bargeld in Höhe von mehreren Hundert Euro. Als Passanten ihr zu Hilfe kamen, flüchtete er. Die schwerverletzte 58-Jährige kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus, die Sofortfahndung nach dem Täter verlief vorerst negativ.

Allerdings konnte die Spurensicherung am Tatort DNA sichern. Angaben der Polizei zufolge haben diese nun geholfen, den Tatverdächtigen zu ermitteln. Anfang April habe das Bundeskriminalamt einen Treffer in der rumänischen DNA-Datenbank gemeldet. Danach handle es sich um einen 41-Jährigen aus dem Kosovo. Anhand von Lichtbildvorlagen konnte der Mann eindeutig wiedererkannt werden. Aktuell ist er wegen eines anderen Delikts in Italien inhaftiert.

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