Frau erlebt Albtraum

Nach Sex-Überfall: Angeklagter will bestraft werden

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Martin A. (25) soll sein Opfer verfolgt und im Hauseingang vergewaltigt haben.

München - Franziska S. (35, Name geändert) war feiern, kurz vor ihrer Wohnungstür wird sie gepackt, in den Hauseingang gezogen und vergewaltigt. Martin A. (25) soll die Tat begangen haben. Vor Gericht sagt er: „Ich gehöre bestraft für das, was ich getan habe. Das geht in Ordnung.“

Die Anklage schildert seine Tat vom 2. Februar 2014 so: Gegen 2 Uhr trifft der Angeklagte an der U-Bahnstation Implerstraße auf sein späteres Opfer Franziska S. Laut Anklage bückt sie sich, um die Schuhe zu wechseln, dabei erhascht er einen Blick unter ihren Rock. Er folgt ihr im Abstand von ein bis zwei Metern. Sie sperrt die Haustür auf – jemand packt sie an den Schultern und flüstert: „Jetzt bist du dran!“ Sie wehrt sich, der Angreifer reißt sie zu Boden. Er schiebt ihren Rock hoch, zieht Strumpfhose und Slip runter - und missbraucht sie mit der Hand. Er sagt: „Du willst es doch auch.“ Laut Anklage kommt es nicht zum Geschlechtsverkehr. Kurz darauf flüchtet der Täter, wird später festgenommen.

Als Martin A. die Vorwürfe hört, schüttelt er energisch den Kopf. Einige Anklagepunkte räumt er ein, andere streitet er ab. „Ich kann mich nicht mehr genau erinnern. Das ist alles lange her – und ich war nicht gerade nüchtern.“ Der Prozess dauert an.

tos

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