Nach Klage einer Münchnerin

Gericht: Schlangenfütterung nur mit toten Mäusen erlaubt

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Schlangen dürfen nur mit toten Mäusen gefüttert werden (Symbolbild)

München - Lebend oder nicht lebend, das war in diesem Fall die Frage. Und das Verwaltungsgericht München hat darauf eine klare Antwort: Halter dürfen ihre Schlangen nur mit toten Mäusen füttern.

Halter von Schlangen dürfen ihren Reptilien nur tote Mäuse als Nahrung anbieten. Das Verwaltungsgericht München wies am Montag die Klage einer Münchnerin gegen einen Bescheid des städtischen Kreisverwaltungsreferats ab, mit dem eine Lebendfütterung untersagt worden war (Az.: M 23 K 16.928).

Die 46 Jahre alte Bibliotheksassistentin hält vier junge Königspythons, für deren Ernährung sie Mäuse selbst züchtet. Nach einer Kontrolle einer Amtstierärztin wurde ihr das im Januar 2016 untersagt, das Verwaltungsgericht bestätigte das Verbot. Eine Begründung der Entscheidung steht noch aus.

In der mündlichen Verhandlung hatte der Leiter der Auffangstation für Reptilien in München gesagt, eine Umstellung auf Totfütterung sei möglich. Ausschlaggebend sei, dass die Schlange erkennbar nach einem Beutetier suche, dann nehme sie auch eine auf Lebenstemperatur erwärmte tote Maus.

dpa

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