Graffiti-Sprayer erhält Bewährungsstrafe

München - Für die einen ist es Kunst, für andere nur Schmiererei: Graffiti sprühen - auf jeden Fall bleibt es illegal. Das Amtsgericht München sprach jetzt das Urteil gegen einen Sprayer.

Das Amtsgericht München hat am Donnerstag einen Graffiti-Sprayer zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten verurteilt. Bei dem jungen Mann klickten wegen Sachbeschädigung in neun Fällen die Handschellen.

Die Bundespolizei hatte im November 2011 den damals 24-Jährigen auf frischer Tat ertappt, als er ein Trafohäuschen in Feldmoching verunstaltete. Die Ermittler der Koordinierungsgruppe Graffiti konnten dem Mann aus dem Münchner Norden noch acht weitere illegale Besprühungen nachweisen. Da der Verurteilte kurz vor Abschluss seiner Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann steht, setzte das Gericht die vierzehnmonatige Haftstrafe für vier Jahre zur Bewährung aus. Der Azubi muss 2.500 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung bezahlen. Darüber hinaus hat der Münchner mit zivilrechtlichen Schadenersatzforderungen in Höhe von rund 5.000 Euro zu rechnen.

mm

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