Hadern

Giftköder-Alarm: Angst um unsere Hunde!

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Bernd Lehmann (v. li.), Petra Schembs und Ann-Kathrin Masur mit Hunden. 

München - In Kleinhadern ist wieder ein Hundehasser unterwegs! Schon seit drei Jahren leben die Hundebesitzer in Angst. Die Situation vor Ort. 

Am Dienstagabend entdeckten die Hundefreunde in Hadern jetzt insgesamt 15 Giftköder, die jemand ausgelegt hatte. Im vergangenen Jahr verendeten zwei Tiere qualvoll. 

„Wer macht so etwas?“, fragt sich Petra Schembs. Die 47-Jährige war am Dienstagabend mit anderen Hundebesitzern in der Parkanlage an der Guardini-Schule unterwegs, als Labrador Sally plötzlich an einem mit Schneckenkorn gespickten Brätknödel schnupperte. Sofort schrillen bei allen die Alarmglocken. Seit 2014 werden in dem Park fast immer im Herbst die gefährlichen Leckerlis ausgelegt. Auch Sally hat im vergangenen Jahr einen solchen Köder geschluckt. Seine Besitzerin: „Er hat plötzlich gezittert, Tierärzte retteten sein Leben in letzter Sekunde. Die Behandlung hat über 3000 Euro gekostet.“ 

Hundefreund Bernd Lehmann (64) geht aktiv gegen Hundehasser vor. Er sagt: „Ich hänge Plakate auf, will andere Hundebesitzer warnen. Aber irgendwer hat etwas dagegen.“ Teilweise werden die Schilder wenig später wieder abgerissen. „Wirhabendas Gefühl, dass wir es mit einem gefährlichen Menschen zu tun haben“, meint auch Ann-Kathrin Masur (28), die täglich mit Hundedame Amy unterwegs i

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