Aktueller Übergriff in Neuperlach

Halskettenraub: Schon fünf Fälle

München - Es ist bereits der fünfte Fall innerhalb eines Monats: Derzeit liegt bei Räubern ein Tatmuster im Trend: Halsschmuck wird ohne Vorankündigung einfach von den Körpern der Opfer gerissen.

Der aktuellste Übergriff passierte am Montag in Neuperlach – am helllichten Tag mitten auf einer Fußgängerbrücke. Schwer wiegt nicht nur der materielle Schaden – die Täter hinterlassen meist verängstigte Senioren zurück.

Ähnlich wie in den vier Fällen zuvor war am vergangenen Montagnachmittag eine Rentnerin (78) auf dem Weg zu ihrer Wohnung. Gegen 15.15 Uhr stieg sie an der Haltestelle in der Nawiaskystraße aus einem ­Linienbus aus und wollte über eine Fußgängerbrücke die Quiddestraße überqueren. Erst dort bemerkte sie, dass sie jemand verfolgte.

Als sich die Seniorin umdrehte, packte der Unbekannte sofort zu. Er riss der Dame die rund 500 Euro teure Goldkette vom Hals und flüchtete in Richtung Adolf-Baeyer-Damm.

Die 78-Jährige blieb bei dem Überfall unverletzt. Sie erstattete sofort nach der Tat Anzeige bei der Polizeiinspektion 24 in Perlach. Laut Beschreibung ist der Mann 1,70 Meter groß, schlank und zwischen 20 und 25 Jahre alt. Die Polizei bittet um Hinweise unter Tel. 29100. 

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Johannes Heininger

Johannes Heininger

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