Nun sind Bahn und Freistaat am Zug

Höchste Eisenbahn für S7-Ausbau!

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Dreh- und Angelpunkt: Am Ostbahnhof müssen die Züge wenden – das begrenzt den Takt.

München - Der östliche Ast der S-Bahn-Linie 7 soll nach dem Willen der Stadt auf zwei Gleise ausgebaut werden. Derzeit ist die Strecke zwischen Giesing und Kreuzstraße nur eingleisig – als einzige im Gesamtnetz.

Auf die Forderung hat sich der Planungsausschuss am Mittwoch geeinigt. Nun wären Bahn und Freistaat am Zug.

Das Ansinnen der Stadt geht zurück auf Anträge aus den Bezirksausschüssen. Die wünschen sich nicht nur den zweigleisigen Ausbau, sondern auch eine Taktverdichtung der S7 auf zehn Minuten zwischen München und Höhenkirchen-Siegertsbrunn sowie die Einführung eines ganztägigen 20-Minuten-Takts zwischen München und Kreuzstraße.

Laut dem Planungsreferat ist es auch der eingleisigen Streckenführung geschuldet, dass sich Verspätungen immer auf alle nachfolgenden Züge übertragen. Dadurch ist die Linie S7-Ost weniger attraktiv. Und das wiederum steht den Zielen der Stadt entgegen, ein möglichst gut nutzbares Angebot an ÖPNV bereitzustellen.

Daher fordert die Stadt den Ausbau. Denn München wächst, und auch der Zuzug im Umland geht weiter. Eine Taktverdichtung wird mittelfristig notwendig. Allerdings schließt die Bahn einen Zehn-Minuten-Takt bisher aus – selbst bei zweigleisigem Ausbau. Grund ist der Richtungswechsel von insgesamt zwölf S-Bahnen pro Stunde im Ostbahnhof.

Nun soll der Freistaat Planungen für den Ausbau forcieren. Zunächst mit 15-Minuten-Takt, langfristig soll dieser aber auf zehn Minuten erweitert werden. Letzteres war ein gemeinsamer Wunsch von SPD und CSU. 

Sascha Karowski

Sascha Karowski

E-Mail:sascha.karowski@tz.de

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