Münchner Ex-Stadtrat Fricke im Interview

"Die Kreise sind Botschaften von Außerirdischen"

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Der Kornkreis in einem Weizenfeld in der Nähe von Alling sorgt für viel Gesprächsstoff.

München - Bernhard Fricke (65) glaubt an Außerirdische und hält Kornkreise für deren Botschaften an die Menschen. Ein Gespräch über außerirdische Architektur, das Universum und eine Wette.

Update vom 26. Juli 2016: Das dritte Jahr in Folge taucht im Juli ein Kornkreis im Münchner Umland auf. Nach den Gebilden 2014 in Raisting und 2015 in Alling wurde nun ein Kornkreis in Mammendorf entdeckt. Wir haben bereits zusammengefasst, wo Sie den Kornkreis in Mammendorf finden. Mittlerweile kursieren etliche Theorien zur Frage, wie der Kornkreis wohl entstanden ist. Kornkreis-Fans aus ganz Europa freut es jedenfalls: Sie sind bereits nach Mammendorf gepilgert.

Bernhard Fricke steht am Bahnsteig. Er wartet auf seinen Zug und telefoniert mit dem Handy. Die Verbindung ist schlecht. Immer wieder stört ein Rauschen und Stimmen im Hintergrund das Gespräch. Erst gestern ist Fricke in Alling gewesen und hat sich den Kornkreis angesehen

Dort, im Landkreis Fürstenfeldbruck, ist am vergangenen Sonntag zufällig ein Kornkreis entdeckt worden. Es war Frickes 65. Geburtstag, weshalb er das Allinger Oktogramm, auch als sein "schönstes Geburtstagsgeschenk" bezeichnet.

Der ehemalige Münchner Stadtrat, der als Rechtsanwalt arbeitet, ist seit Jahren die Stimme für all diejenigen, die an Aliens glauben und sozusagen ein Experte für Kornkreise. In dem Telefon-Gespräch geht es daher auch um Themen wie die Existenz außerirdischen Lebens, Alien-Architektur, Milchstraßen, Sonnensystem und schließlich um das Universum. Wegen der schlechten Telefon-Verbindung hat man das Gefühl, Fricke selbst befindet sich außerhalb dieser Welt.

Herr Fricke, immer wieder tauchen Kornkreise auf der ganzen Welt auf. Was glauben Sie? Wie sind sie entstanden?

Bernhard Fricke: "Das Universum ist unendlich."

Bernhard Fricke: Ich habe nicht mit den Baumeistern dieser Werke gesprochen. Daher weiß ich nicht, wie die Kornkreise entstehen. Aber ich weiß, dass sie nicht von Menschen gemacht wurden. Wir besitzen gar nicht die Werkzeuge, um mit so einer Präzision zu arbeiten. Da bin ich mir ganz sicher. Ich biete jedem 100.000 Euro, der mir zeigt, wie man die Kreise herstellt. Diese Wette kann ich eingehen, weil ich weiß: Es wird sich niemand melden.

Was fasziniert Sie so an den Kornkreisen?

Es ist das Muster, die Formen, die Schönheit. Wenn Sie durch so einen Kreis gehen, dann spüren Sie eine unglaubliche Stille und Ruhe. Für mich sind die Kreise die Verbindung zwischen der terrestrischen und einer exterrestrischen Welt. Diese Werke sind Botschaften von Außerirdischen.

Warum sind Sie so überzeugt von der Existenz außerirdischen Lebens?

Das Universum ist unendlich. Es gibt zwei Milliarden Milchstraßen. Es ist nicht logisch, dass nur auf unserer Erde Leben existiert. Und dafür gibt es viele Indizien. Ich war in Ägypten und habe mir die Pyramiden angesehen. Sie sind nach dem Sternenbild Orion ausgerichtet. Das kann kein Zufall sein.

Das Gespräch führte Thomas Radlmaier

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