Am S-Bahnhof Laim

Unterhachinger (41) pöbelt Reisende an und lässt Hosen herunter

München - Die Münchner Bundespolizei musste am Montagabend (4. Juli) am HS-Bahnhof Laim einschreiten, nachdem mehrere Reisende in der S-Bahn und am Bahnsteig von einem 41-Jährigen belästigt und beleidigt worden waren. Der Mann tickte völlig aus.

Wie die Bundespolizei berichtet, meldeten Reisende gegen 21.45 Uhr am Haltepunkt Laim, dass ein Mann auf die Wartenden in aggressiver Weise zugeht, den Mittelfinger zeigt, gegen die S-Bahn tritt und bereits in der S-Bahn die Hose heruntergelassen hatte.

Beamte der Leitstelle erkannten über die Videoüberwachung die Person und führten eine Bundespolizeistreife zum Ereignisort. Als die Bundespolizisten eintrafen, zog der Mann die Schuhe aus und seine Hose erneut herunter. Dann warf er alles vor der Streife auf den Boden. Die Beamten durchsuchten die Person nach Ausweispapieren.

Nachdem die Identität des 41-Jährigen aus Unterhaching festgestellt war, erteilten die Bundespolizisten einen Platzverweis. Die Streife begleitete den 41-Jährigen durch den Warteraum hinaus, als dieser plötzlich gegen eine am Boden liegende Bierflasche trat. Die Flasche flog quer durch den Raum und zerbrach. Daraufhin mussten die Beamten den Mann festhalten und aus dem Raum führen. Reisende wurden durch die umherfliegenden Scherben nicht verletzt. Der 41-Jährige versuchte dann nach einem Bundespolizisten zu schlagen. Als die Beamten den Mann Handfesseln anlegen wollten, sperrte sich dieser massiv gegen die Maßnahme. Auf dem Weg zum Dienstfahrzeug ließ sich der Unterhachinger immer wieder fallen und musste getragen werden.

Auf der Wache am Hauptbahnhof stellten die Beamten einen Atemalkoholwert von 1,84 Promille fest. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen konnte der Mann die Dienststelle kurz vor Mitternacht wieder verlassen.

mm/tz

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