Julia († 15) wurde hier von einer Tram erfasst

Tödlicher Unfall: Diese Kreuzung wird jetzt entschärft

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Julia († 15) ging mit Kopfhörern über die Landsberger Straße und übersah die Tram. Jetzt kommen neue Ampeln hin.

München - Die Kreuzung an der Tram-Haltestelle "Am Lokschuppen", an der im März eine 15-Jährige ums Leben kam, wird demnächst mit Spezial-Ampeln ausgestattet.

Die Kopfhörer wurden ihr zum Verhängnis: Als Schülerin Julia († 15) auf der Landsberger Straße über die Gleise lief, wurde sie von einer Tram gerammt und verstarb. Der tragische Unfall vom 2. März hat jetzt Konsequenzen: Am Fußgänger-Übergang der Haltestelle "Am Lokschuppen" werden demnächst Spezial-Ampeln installiert. Das hatte bereits Julias Bruder Tobias nach ihrem Tod gefordert.

Denn der Übergang gilt als gefährlich! Beide Haltestellen sind getrennt, außenherum läuft die vierspurige Landsberger Straße entlang, dazwischen liegt die Tram-Linie. Hier muss man besonders gut aufpassen, vor allem im Dunkeln. Das hat auch die Unfallkommission so bewertet: Bereits am 10. August waren Vertreter von Kreisverwaltungsreferat, Stadtwerken, Polizei sowie der zuständigen Polizeistation 41 vor Ort, um sich ein Bild zu machen. Sie hatten die Lage besprochen und sind zu dem Schluss gekommen, dass die Gleise an beiden Haltestellen Extra-Ampeln bekommen sollen – damit die Verkehrssituation entschärft wird. Und damit sich Julias Schicksal niemals wiederholt! Dazu appelliert die Polizei auch an Fußgänger: Auf der Kreuzung bitte nicht aufs Handy schauen, Kopfhörer oder Kapuze tragen.

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