Nach Wassersperrung

Im Arbeitsamt: Kunde missbraucht Tee-Küche als Toilette

+
Auf dem Trockenen saß vorübergehend die Arbeitsagentur – mit anrüchigen Folgen.

München - Die kurzzeitige Vollsperrung einer Wasserleitung hat in der Münchner Arbeitsagentur an der Kapuzinerstraße am Dienstagmorgen für einen größeren Tumult gesorgt. Grund der Aufregung: Ein Mann missbrauchte die Teeküche als Toilette.

Schon seit einiger Zeit sind die Münchner Stadtwerke an der Kapuzinerstraße an einer Baustelle zugange. Nach Auskunft eines Sprechers wurde im Zuge einer Umstellung an den Leitungen die Wasserzufuhr zum Arbeitsamt am frühen Dienstagmorgen für eine Stunde unterbrochen.

Wie eine Sprecherin der Arbeitsagentur bestätigt, hatte ein Mitarbeiter für diesen Zeitraum die Toiletten im Erdgeschoss mangels Wassernachschub verschlossen. Eine zwar nachvollziehbare, aber fatale Entscheidung, wie sich im Nachhinein herausstellte. Denn ein Kunde der Arbeitsagentur hatte es wohl just zu diesem Zeitpunkt besonders eilig, zur Toilette zu kommen. Oder er hatte besonders großen Frust auf die Jobvermittler – über die Motive lässt sich nur spekulieren. Nachdem der Zutritt zur Toilette verwehrt war, ging der Mann jedenfalls in die Teeküche der Mitarbeiter im Erdgeschoss und verrichtete dort in der Spüle sein großes Geschäft. Ohne sich um seine Hinterlassenschaften zu kümmern, suchte der Mann dann das Weite. Eine schwangere Frau, die genau zu diesem Zeitpunkt die Teeküche passierte, musste sich gleich übergeben. Der Übeltäter konnte in der Zwischenzeit das Gebäude unerkannt verlassen.

Nach Auskunft der Sprecherin der Agentur wurde die Teeküche vorübergehend gesperrt. Das zweckentfremdete Küchenelement soll erst einmal komplett ausgetauscht werden.  

do

auch interessant

Kommentare