In der Nacht auf Dienstag

Betrunkene sorgen für zwei Polizei-Einsätze am Hauptbahnhof

München - Am Münchner Hauptbahnhof ist es in der Nacht auf Dienstag zwei Mal zu heftigen Streitereien gekommen. In beiden Fällen spielte Alkohol eine große Rolle.

Zunächst waren am Hauptbahnhof München gegen 0.25 Uhr zwei Männer aus noch unbekannten Gründen aneinander geraten. Es kam zwischen den beiden Eritreern zu „wechselseitigen körperlichen Auseinandersetzungen“, wie die Bundespolizei berichtet. Eine Reisende informierte DB-Mitarbeiter, die wiederum die Polizei alarmierten. 

Als die Streife der Bundespolizei eintraf, befanden sich die beiden Streithähne noch immer im Clinch. Erst die Beamten konnten sie voneinander trennen. Eine Atemalkoholkontrolle ergab, dass die beiden 22-Jährigen zuvor zu tief ins Glas geschaut haben mussten. Einer der Männer brachte es auf einen Wert von 1,98 Promille, der andere auf 1,5. Einer trug eine Platzwunde auf der Unterlippe davon, sein Kontrahent eine Schwellung unter dem Auge. Beide konnten die Wache nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen wieder verlassen.

Zu einem weiteren Einsatz musste die Bundespolizei um 3 Uhr anrücken. Ein 23-Jähriger hatte einem 32-Jährigen aus Obergiesing mit der Faust ins Gesicht geschlagen, nachdem der ihn zuvor rassistisch beleidigt hatte. Eine freiwillige Atemalkoholmessung ergab bei dem Ostafrikaner einen Wert von 0,84 Promille und beim Münchner von 2,08 Promille. Gegen beide wird nun polizeilich ermittelt.

Am Münchner Hauptbahnhof gibt es immer wieder Probleme mit Betrunkenen. Daher will die Stadt nun ein nächtliches Alkoholverbot einführen.

mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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