Afghane trifft unkluge Entscheidung

Nach U-Bahn-Prügelei: Polizei kriegt überraschenden Besuch

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Ein Screenshot aus dem Handyvideo eines Zeugen.

München - Nach den Vorfällen in der Münchner U-Bahn fahndete die Polizei noch nach dem dritten von drei Tätern. Am Sonntag lief dieser ihnen dann direkt in die Arme.

Am Samstag, 30. Januar, hatten drei junge Asylbewerber aus Afghanistan in der Münchner U-Bahn für mächtig Ärger gesorgt. Als es handgreiflich wurde, filmte einer der anderen Passagiere mit und veröffentlichte das Video auf Facebook. Der 30-Sekünder ging um die Welt.

Wenige Tage nach dem Vorfall konnte die Polizei, die an besagtem Samstag nicht dazugerufen wurde, mithilfe von Zeugenaussagen und dem Video die Vorfälle am Abend fast vollständig rekonstruieren.

Letzten Freitag und Samstag wurden bereits zwei Täter festgenommen, nun hat die Polizei den dritten Mann festgenommen.

Der 25-jährige Afghane, der per Haftbefehl gesucht wurde, ist den Beamten dabei sprichwörtlich in die Arme gelaufen. Er begleitete einen anderen Mann, der offenbar eine Auskunft einholen wollte, zur Polizeiinspektion in der Altstadt.

Die Beamten erkannten den Begleiter aber sofort als einen der gesuchten Täter des U-Bahn-Vorfalls und hielten ihn fest.

Er sitzt nun in einer Zelle des Münchner Polizeipräsidiums.

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