An vielen Plätzen

Frühjahrsputz: Stadt beseitigt Schrottradl

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Das Baureferat sammelt die verlassenen Räder ein.

München - Wie jedes Frühjahr nimmt sich die Stadt München den Schrottradeln an: An vielen Plätzen Münchens werden scheinbar herrenlose Drahtesel entfernt.

Das Baureferat entfernt einmal mehr offensichtlich aufgegebene Räder sowie Schrotträder in der Stadt – am Marienhof (Landschaftstraße), auf dem Marienplatz, dem Durchgang Altes Rathaus, dem Rindermarkt sowie im Tal. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Bereich des Hauptbahnhofs zwischen Bahnhofsplatz und Paul-Heyse-Unterführung. Dabei werden die Schrotträder mit Banderolen markiert. So wird darauf hingewiesen, dass das Rad nach einer Frist von vier Wochen entfernt wird.

Als „aufgegeben“ gelten Räder, die offensichtlich längere Zeit nicht mehr bewegt wurden. In jedem Einzelfall wird anhand einer Reihe von Merkmalen überprüft, ob das Rad als aufgegeben eingestuft werden kann. Dabei sollen mehrere dieser Merkmale erfüllt sein, etwa zerstörte oder fehlende Funktionsteile wie Rahmen, Reifen, Felgen, Lenker, Kette, verstaubte Sattel, Pedale und Griffe oder Fahrradkörbe, die offenbar nur mehr als Ablage für Abfall dienen.

Sollten die gekennzeichneten Räder nach vier Wochen noch immer unverändert an gleicher Stelle stehen, werden sie von der Park & Ride GmbH registriert und entfernt. Sechs Monate werden sie anschließend eingelagert und – sofern sie in dieser Zeit nicht abgeholt wurden – schließlich verwertet beziehungsweise entsorgt. Nach dieser Wiederholungsaktion soll das Verfahren auf weitere Brennpunkte ausgedehnt werden.  

mm/tz

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