In der Ludwigsvorstadt

Hotelgast mit Falschgeld gefasst - Haft

München - Ein 40-jähriger Italiener aus Bologna sitzt in München in Untersuchungshaft. Die Polizei hat bei ihm gefälschte 10-, 20- und 50-Euro-Scheine gefunden.

Wie das Präsidium erst jetzt mitteilte, war der Mann bereits am Dienstag gefasst worden. Der Italiener war zu einem Hotel an der Senefelderstraße (Ludwigsvorstadt) gekommen und wollte ein Zimmer für eine Nacht buchen. Als er dieses sogleich zahlte, fiel dem Rezeptionist ein mutmaßlich gefälschter 50-Euro-Schein auf. Als der Gast aufs Zimmer gegangen war, rief der Mitarbeiter die Polizei.

Bei der Durchsuchung des Zimmers und des Gepäcks des Mannes fanden die Beamten mehrere hundert Euro in echtem Bargeld sowie 210 Euro in gefälschten Banknoten: zwei 10-, sieben 20- und ein 50-Euro-Schein. Die echten und gefälschten Scheine hatte der Italiener in seiner Geldbörse ordentlich voneinander getrennt aufbewahrt. Daraufhin wurde der Italiener festgenommen.

Der Ermittlungsrichter erließ inzwischen Haftbefehl gegen den 40-jährigen Italiener. Der Grund, weshalb der Kaufmann nach München gekommen war, ist unklar. Dieser ist in Italien bereits hinreichend polizeibekannt. Die Ermittlungen dauern an.  

sri

Rubriklistenbild: © dpa

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