Tod im Luxus-Wohnblock

Mord an vermögender Witwe: Bruder unter Tatverdacht

mordfoto klaus haag gesp unt mord1sperrfrist bis nach erscheinen im Münchner Merkur / TZ oder vorheriger Nachfrage in der MM Redaktion
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In ihrer Wohnung in diesem Haus wurde die 38-Jährige tot aufgefunden.

München - Fahndungserfolg im Fall der getöteten 38-Jährigen in der Isarvorstadt. Laut einer Mitteilung vom Donnerstagmorgen ist ein Tatverdächtiger in Ungarn gefasst worden. Laut Polizei handelt es sich dabei um den 36 Jahre alten Bruder des Opfers.

Wie die Polizei mitteilt, hatte sich bei den Ermittlungen der Verdacht gegen den Bruder des Opfers erhärtet. Der 36-Jährige hatte sich wegen eines geplanten Umzugs des Opfers in München aufgehalten. Er wurde in Ungarn aufgespürt und von den ungarischen Behörden, die mit den Münchner Ermittlern zusammengearbeiteten, festgenommen.

Er wird am heutigen Donnerstag nach München überstellt und dem Haftrichter vorgeführt. Zuvor vom 9. bis zum 11. 2. waren Beamte der Münchner Mordkommission mit der zuständigen Staatsanwältin nach Ungarn gereist und übernahmen dort den Tatverdächtigen. Bisher macht der Verdächtige kein Angaben zum Sachverhalt. Die Polizei vermutet finanzielle Motive als möglichen Tathintergrund. Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei erklärt außerdem, dass eine frühere Presseberichterstattung "aus Ermittlungstaktischen Gründen" nicht möglich gewesen sei. Einige Maßnahmen standen noch aus und wären sonst gefährdet worden.

Die wohlhabende Witwe war am 5. Februar tot in ihrer Wohnung in der Isarvorstadt aufgefunden worden. Der hinzugerufene Notarzt hatte schnell erkannt, dass die Frau keines natürlichen Todes gestorben war. Die Obduktion am gleichen Abend bestätigte den Verdacht.

Sehen Sie hier ein Video von der Pressekonferenz der Polizei:

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