Wegen neuen Fußgängerübergängen

Dreimühlenviertel: Kampf um Parkplätze

München - Widerstand formiert sich gegen die Neugestaltung von zwei Fußgängerübergängen an der Dreimühlen- und Isartalstraße. Denn die soll zwölf Parkplätze kosten.

„Jeder Parkplatz, der hier wegfällt, schmerzt“, sagt Anwohner Julian Franzen. An einem Wochenende hat er bereits 250 Unterschriften dagegen gesammelt, weitere sollen folgen. „Nach dem Sonntagsausflug fährt man oft eine Dreiviertelstunde auf Parkplatzsuche rum.“

Der örtlich zuständige Bezirksausschuss Ludwigs-/ Isarvorstadt (BA) hatte sich für die Umgestaltung des Baureferats ausgesprochen, weil so zusätzlich vor dem denkmalgeschützten Haus an der Einmündung Dreimühlen- in die Isartalstraße ein neuer Platz mit Begrünung entsteht.

Den Hinweis einiger BA-Mitglieder, man könne doch einen Tiefgaragenplatz im Rodenstock-Block mieten, stößt bei den Anwohnern wegen der Kosten auf wenig Gegenliebe. Familienvater Franzen: „Diese zusätzlichen 150 Euro sind für uns einfach zu viel.“

Nun muss sich der BA noch einmal beraten. Man hofft auch auf Bürgervorschläge für Ersatzparkplätze und fragt, wo noch Schrägparken in der Nähe denkbar sei.

bus

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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