Was war denn da los?

Lkw will wenden, hängt fest und touchiert Streifenwagen

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München - Das lief so richtig schief: Eigentlich bemerkte der Fahrer eines Lkw rechtzeitig, dass die Unterführung für sein Fahrzeug zu niedrig ist. Doch beim Versuch auszuweichen, kamen Lkw, eine Ampel und ein Streifenwagen zu Schaden.  

Wie die Polizei berichtet, war ein 58 Jahre alter Lkw-Fahrer aus dem Landkreis Oberallgäu am Mittwoch, 13.07. gegen 13.10 Uhr, mit seinem Fahrzeug an der Kreuzung Thalkirchner Straße und Tumblinger Straße unterwegs. 

Er bemerkte, dass die Durchfahrtshöhe der dortigen Eisenbahnbrücke für seinen Lkw zu niedrig war, deshalb versuchte er auf der Kreuzung seinen Lkw mit Anhänger zu wenden. Eine zufällig vorbeikommende Streife der Münchner Polizei bemerkte das Manöver und sperrte den Kreuzungsbereich ab.

"Bei den nicht optimal verlaufenden Rangierversuchen des Fahrers", so die Polizei, stand der Anhänger schließlich fast quer zum Zugfahrzeug, dadurch wurden die Elektro- und Druckluftleitungen des Anhängers beschädigt. Die Bremsen des Anhängers blockierten, der Anhänger steckte in der Unterführung fest. Danach beschädigte der Fahrer mit einem Außenspiegel des Lkw eine dortige Ampel. Schließlich koppelte er den Anhänger ab und fuhr mit seinem Lkw aus dem Kreuzungsbereich. Dabei stieß er mit dem abgestellten Streifenwagen zusammen, dieser wurde am rechten Kotflügel beschädigt.

Ein Pannendienst reparierte schließlich die Druckluftleitungen des Anhängers und befreite den Anhänger aus der Unterführung. Es entstand ein Sachschaden von ca. 2.000 Euro

mm/tz

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