Vater und Töchter sterben

Brand in der Dachauer Straße: Neue tragische Details bekannt

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Großeinsatz in der Dachauer Straße.

München - Bei dem verheerenden Brand in der Dachauer Straße starben am Mittwoch drei Menschen. Nun wurden neue tragische Details rund um das Feuer-Drama bekannt.

Wäre Asen S. (†37) mit seinen beiden Töchtern (†9, †16) doch nur in der Wohnung geblieben – das Familienglück wäre nicht so grausam zerplatzt. Der bulgarische Gebäudereiniger und seine Kinder sind die drei Opfer des verheerenden Brandes in der Dachauer Straße, der München in den frühen Morgenstunden am Mittwoch in Atem hielt. Der Blick ins völlig verkohlte Treppenhaus zeigt: Die junge Familie saßen in der Feuerfalle.

Nur weil die Feuerwehr die Flammen zügig unter Kontrolle brachte, fanden nicht noch mehr Menschen den Tod. Zwei Tage nach dem Drama ist noch immer unklar, wie viele Menschen in dem Haus nahe des Hauptbahnhofs überhaupt lebten. „Die Situation ist nach wie vor unübersichtlich“, sagt Polizeisprecher Florian Hirschauer. 

Bilder: Drei Tote bei Feuer an der Dachauer Straße

Auch die Vernehmungen der Bewohner gestalten sich als kompliziert. Die meisten sprechen kein Deutsch, viele kommen aus Bulgarien, Rumänien und Slowenien. Das LKA hat inzwischen seine Arbeit beendet. „Ein technischer Defekt kann nun definitiv ausgeschlossen werden“, sagt Hirschauer. Es war also Brandstiftung!

Die Familie sollte gar nicht in diesem Haus leben

Tragisch: Nach tz-Informationen sollte Asen S. mit seinen beiden Töchtern und Ehefrau Hristeva (34) gar nicht in dem Haus an der Dachauer Straße wohnen. Ein Bekannter sagt: „Asen hat vor zwei Monaten eigentlich eine andere Bleibe gefunden. Doch er wurde von einem Kautionsbetrüger reingelegt, hatte danach kein Geld mehr.“ Dann fand er das Zimmer in der Maxvorstadt. „Er war froh, dass er ein Heim für seine Familie gefunden hatte“, erzählt sein Freund.

Zurück bleibt die hilflose Ehefrau Hristeva, die bei dem Inferno so grausam ihren Mann und die Kinder verlor. 

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