Drei Todesopfer

Feuer in Dachauer Straße: Ermittlungen dauern an

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Bilder vom Einsatz in der Dachauer Straße am 2. November.

München - Nach dem verheerenden Brand in der Dachauer Straße mit drei Toten, ist noch immer unklar, ob das Feuer mit Vorsatz gelegt wurde oder versehentlich entstand. 

Laut neuesten Angaben der Polizei vom Dienstag, bleiben die Brandfahnder der Polizei dabei, dass eine Matratze im Treppenhaus der Ausgangspunkt des Feuers war. Ob diese vorsätzlich oder absichtlich in Brand geriet, ist nach wie vor unklar. Damit dementiert die Polizei erneut entsprechende Berichte der Bild-Zeitung vom Montagmorgen, das Feuer sei vorsätzlich gelegt worden.

Desweiteren hieß es am Dienstag, man habe bislang keine Spuren von Brandbeschleunigern gefunden. Die Ermittlungsgruppe „Dachau“ besteht jetzt aus 13 Beamten. Anfangs waren es noch sechs. In der Nacht befanden sich 40 Personen in dem Vorderhaus, alle wurden bereits vernommen. Die Aussagen gehen jedoch in verschiedene Richtungen. 

Das Haus bleibt ab dem zweiten Stock unbewohnbar. Alle Bewohner sind anderweitig untergekommen, sei es mit Hilfe des Wohnungsamtes, private Anbieter oder Verwandte. Ob in dem Haus alle Brandschutzvorkehrungen getroffen waren, bleibt abzuklären, so die Polizei. Inzwischen ist die Identität der Toten durch einen Zahnabgleich bestätigt. Sie werden in Ihre Heimat Bulgarien überführt.  

Bei dem verheerenden Wohnungsbrand in der Dachauer Straße am Mittwoch, 2. November, starben drei Menschen - ein Vater und seine beiden Töchter (9 und 16 Jahre). Die drei wurden tot im Flur des Dachgeschosses aufgefunden - offenbar wollten sie über die hölzerne Treppe nach unten fliehen. Diese stand zu dem Zeitpunkt jedoch bereits lichterloh in Flammen.

Bilder: Drei Tote bei Feuer an der Dachauer Straße

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