Großaufgebot der Polizei

Streit um Wechselgeld - Mann zieht Verkäufer über Kiosktresen

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Dutzende Streifenwagen wurden in die Nähe des Tatortes gerufen.

München - Am Samstagnachmittag ist in Schwabing ein Streit um Wechselgeld eskaliert. Ein Mann, der am Kiosk Zigaretten gekauft hatte, wurde handgreiflich.

Eine handfeste Auseinandersetzung gab es am Samstag gegen 15.15 Uhr in Schwabing. Ein Mann kaufte am Kurfürstenplatz Zigaretten. Als ihm der 59-jährige Kioskverkäufer das Wechselgeld auf einen 50 Euro-Schein in die Hand drückte, behauptete der Mann, dass er zu wenig Geld wiederbekommen hätte. 

Die beiden gerieten darüber in einen hitzigen Streit, der laut Polizei München darin gipfelte, dass der vermeintlich Betrogene den Kioskverkäufer am Kragen packte und über den Verkaufstresen zog. Bei dem Übergriff prallte der Verkäufer mit dem Kopf an die vorgelagerte Scheibe und verletzte sich daran. 

Der übergriffige Mann schwang sich daraufhin auf ein Fahrrad und floh vom Tatort. Offenbar fuhr er aber nicht weit. Ein Zeuge beobachtete, wie der Mann das Fahrrad abstellte und in einem Innenhof verschwand. Die Polizei konnte das Fahrrad sicherstellen. 

Wie am Samstag bereits berichtet, rückte die alarmierte Polizei mit einem Großaufgebot von zehn Streifenwagen an, da sie fälschlicherweise von einem bewaffneten Raubüberfall ausgingen. Die Identität des Täters ist bislang noch nicht geklärt, die Ermittlungen laufen aber.

Der verletzte Kioskverkäufer wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. 

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