Polizei muss einschreiten

Pegida-Demonstranten mit Steinen angegriffen

Bagida, Pegida, München
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Archivbild: Anhänger der islamkritischen Bewegung Bagida (Bayern gegen die Islamisierung des Abendlandes) bei einer Demo am 26.01.2015 in München.

München - Bei der jüngsten Pegida-Demo in München gab es einige Zwischenfälle: Vermummte attackierten die Demonstranten. Die Polizei musste einschreiten, es gab Festnahmen.

Bei der jüngsten Pegida-Demonstration am Montagabend in München kam es zu Zwischenfällen. Laut Polizei sind gegen 19.20 Uhr drei Versammlungsteilnehmer von 15 bis 20 vermummten Personen angegriffen worden. Mehrere Steine flogen.

Getroffen wurde offenbar niemand. Zudem warfen Unbekannte Verkehrsschilder um und zogen einen Bauzaun auf die Straße. Die Gruppe der Angreifer konnte anschließend unerkannt fliehen, berichtet die Polizei.

Polizei nimmt vier Personen fest

Gegen 20.05 Uhr kam es erneut zu einer Attacke: Etwa 15 bis 20 vermummte Personen sollen laut Polizei in einer gemeinsamen Aktion Sperrgitter überstiegen haben. Die Einsatzkräfte wendeten unmittelbaren Zwang an. Vier Personen wurden festgenommen und nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Zudem wurde gegen 21.10 Uhr ein Versammlungsteilnehmer von zwei Passanten beleidigt.

130 Teilnehmer, 100 Gegendemonstranten

Die Versammlung mit Auftakt und Schlusskundgebung war von 19 bis 21 Uhr beim Kreisverwaltungsreferat angemeldet worden. Nach der Auftaktkundgebung gingen die Teilnehmer über die Nymphenburger Straße, die Pappenheimstraße, die Karlsstraße und die Sandstraße. Die Schlusskundgebung fand am Stiglmaierplatz statt. Laut Polizei nahmen etwa 130 Personen an der Veranstaltung teil, dazu gab es 100 Gegendemonstranten.

dor

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