Polizeieinsatz am Mittwoch

Protest gegen AfD: Rangeleien vor der Universität

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Die Polizei muss vor der LMU Demonstranten von Störern trennen.

München - Ganz schön was los an der Uni. Rund 150 Studierende haben am Mittwoch gegen die AfD Studentengruppe "Campus-Alternative" demonstriert. Die Polizei musste sogar eingreifen.

Unruhe an der Uni: Rund 150 Studenten haben am Mittwoch gegen die AfD-Studentengruppe „Campus-Alternative“ demonstriert. Dabei kam es gleich zu Demobeginn um 17 Uhr laut Polizei zu „gegenseitigen Provokationen und Rangeleien“. Denn offenbar waren auch zehn Störer vor Ort, die anderer Meinung waren als die demonstrierenden Studierenden.

Auch zwischen Polizisten und Demonstranten kommt es zu Rangeleien.

Die Studentenvertreter der Ludwig-Maximilians-Universität müssen laut einem Beschluss der Hochschulleitung vom Montag der „Campus Alternative“ Räume überlassen. Der studentische Konvent der Fachschaften hatte das abgelehnt. Die angemeldete Demo vom Mittwoch richtete sich gegen die „Campus-Alternative“ und sollte Zeichen setzen für eine Uni ohne Rassismus, Sexismus, Homo- und Transphobie. Zuvor hatten Burschenschaften und rechte Identitäre im Internet dazu aufgerufen, die Demo ebenfalls zu besuchen. Die Polizei hat die Personalien von zehn Personen aufgenommen, die von den demonstrierenden Studierenden getrennt werden mussten. Gegen einen Störer wird wegen Körperverletzung ermittelt. Gegen 17.30 Uhr war die Lage befriedet und die Störer wurden von der Polizei zur U-Bahn geleitet.

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