Vor zehn Monaten eröffnet

Schon mehr als 200.000 Besucher in NS-Dokumentationszentrum

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Hans-Georg Küppers, der Jubiläumsgast Kyrylo Sobolyev, Winfried Nerdinger, v.l.

München - Vor zehn Monaten wurde das NS-Dokumentationszentrum in München eröffnet. Nun zählt das Zentrum bereits seinen 200.000 Gast. Der Kulturreferent nutzt die Gelegenheit und mahnt zu Courage.

Das NS-Dokumentationszentrum in München hat rund zehn Monate nach seiner Eröffnung bereits mehr als 200 000 Besucher angelockt. Der Jubiläumsgast - Kyrylo Sobolyev, ein Architekturstudent der Hochschule Bochum - wurde nach Mitteilung des Zentrums am Freitag unter anderem von Gründungsdirektor Winfried Nerdinger begrüßt. "Den bisherigen Erfolg betrachten wir auch als Auftrag für die Zukunft", sagte der Leiter. Der Jubiläumsgast durfte sich über eine Jahreskarte, einen Gutschein für die Cafeteria und einen Ausstellungskatalog freuen.

Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers verwies darauf, dass die Beschäftigung mit der NS-Zeit das Bewusstsein schärfe für die Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie: "Es ist Aufgabe aller Generationen, sich Rassismus, Antisemitismus und anderen Formen der Menschenfeindlichkeit entgegenzustellen“, mahnt Küppers.

Das NS-Dokumentationszentrum wurde als Lern- und Erinnerungsort für die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus am 1. Mai 2015 eröffnet.

dpa/vf

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