Ungebremster Zusammenstoß

Polizist übersieht Ampel - und kracht in PKW

München - Was für ein Pech: Weil ein Polizeibeamter eine verdeckte Ampel übersah, stieß er mit einem MINI auf einer Kreuzung zusammen. Es entstand ein Schaden von etwa 10 000 Euro.

Ein 40-jähriger Polizeibeamter fuhr am Montagabend gegen 20.30 Uhr mit einem zivilen Polizeifahrzeug die Weitlstraße stadtauswärts. Er befand sich auf einer Einsatzfahrt, hatte aber sein Blaulicht und Martinshorn ausgeschaltet, da er den Einsatzort fast erreicht hatte. Im Kreuzungsbereich zur Ittlingerstraße befand sich eine Behelfslichtzeichenanlage. Diese war außer Betrieb, die Lichtzeichen abgedeckt.

Die reguläre Ampel der Kreuzung war jedoch in Betrieb. Diese wurde aber unglücklicher Weise teilweise von Masten der Behelfslichtzeichenanlage bedeckt. Der Polizeibeamte übersah deshalb das für ihn geltende Rotlicht. Er fuhr in den Kreuzungsbereich ein, da er glaubte, dass die Straßenbeschilderung für ihn gelten würde und er auf einer vorfahrtsberechtigten Straße fuhr.

Zum gleichen Zeitpunkt fuhr ein 53-jähriger MINI-Fahrer die Ittlingerstraße stadtauswärts. Er wollte die Kreuzung zur Weitlstraße geradeaus überqueren. Bei Grünlicht fuhr der 53-Jährige über die Kreuzung und kollidierte mit dem Fahrzeug des Polizeibeamten. Dieser konnte trotz Vollbremsung einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden.

Bei dem Unfall verletzte sich die 51-jährige Beifahrerin des MINI-Fahrers leicht. Sie begab sich in ärztliche Behandlung. Der MINI-Fahrer sowie der Polizeibeamte und sein Beifahrer wurden bei dem Unfall nicht verletzt. Beide Fahrzeuge wurden schwer beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf ca. 10 000 Euro geschätzt.

mm/tz

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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