Immer mehr verfallen

Stadtrat beschließt: Olympia-Busbahnhof wird zur Grünfläche

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Der Busbahnhof an der Lerchenauer Straße.

München - Am ehemaligen Busbahnhof beim U-Bahnhof Olympiazentrum an der Lerchenauer Straße entstehen weder Studentenwohnungen noch ein Hotel. Stattdessen hat der Stadtrat jetzt beschlossen, den markanten Ort durch mehr Grün aufzuwerten und die Dachkonstruktion zu erhalten.

Ideen zur weiteren Nutzung des markanten Platzes gab es viele. Sie reichten von einem Abriss über Sanierung oder Begrünung bis zu einer Umnutzung. Von der Verwaltung waren daher mehrere Varianten geprüft worden, darunter eben auch ein Studentenwohnheim oder ein Hotel.

Für CSU-Stadtrat Walter Zöller wäre es jedoch „der falsche Weg gewesen, am ehemaligen Busbahnhof einen weiteren massiven Baukörper zwischen Olympiagelände und Olympiadorf zu stellen“. Zöller hatte schon in der Vergangenheit gewarnt, der Busbahnhof verkomme zu einem Schandfleck. Auch der Bezirksausschuss Milbertshofen-Am Hart beklagt seit Jahren das desolate Erscheinungsbild, was der Bedeutung des Ortes unangemessen sei.

Der ehemalige Busbahnhof wurde im Zuge der Verkehrserschließung für Olympia 1972 erbaut und bildet das Entrée für den Olympiapark. Nach der Verlängerung der U3 zum Olympia-Einkaufszentrum wird der Busbahnhof aber nicht mehr benötigt. Die Folge: In den vergangenen Jahren verfiel das Bauwerk zusehends, vor allem die Dachkonstruktion hat sichtbar gelitten. Das städtische Planungsreferat wurde daher nun vom Stadtrat beauftragt, ein dauerhaft tragfähiges Konzept zur Neugestaltung des Areals zu entwickeln.

Die vom Stadtrat beschlossene Variante steht unter der Prämisse „Grüner Auftakt“, womit eine landschaftlich ansehnliche Gestaltung gemeint ist. Diese Variante sieht eine Erweiterung des Olympiaparks über den gesamten Bereich des ehemaligen Busbahnhofs bis hin zur Lerchenauer Straße vor. Dies entspricht auch der bereits beschlossenen „Rahmenplanung Olympiapark“. Das denkmalgeschützte Dach des Bahnhofs soll saniert und erhalten werden.

Mögliche weitere Nutzungen am Olympia-Busbahnhof wären ein Besuchscenter sowie eine Mobilitätsstation für E-Autos und E-Bikes.

Klaus Vick

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