„Verbotsschilder nicht gesehen“

Nach Crash mit Olympiaturm: Drohnen-Besitzer meldet sich

Eine Drohne ist am Sonntag an ein Fenster des Olympiaturms geknallt und abgestürzt.

München - Am Sonntag flog eine Drohne in den Olympiaturm und fiel nur wenige Meter neben einer Familie auf den Boden. Nun hat sich der Besitzer der Drohne gemeldet - er will nichts von einem Verbot gewusst haben.

Es muss ein Schock für alle Beteiligten gewesen sein: Am Sonntag krachte gegen 15 Uhr eine Drohne gegen die Außenscheibe des Olympiaturms und stürzte 181 Meter in die Tiefe und schlug nur 10 Meter neben einer vierköpfigen Familie ein. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. 

Nach Veröffentlichung des Vorfalls durch die Polizei München hat sich nun der Drohnenbesitzer gemeldet. Laut Polizei wurde ihm wohl erst nach der Berichterstattung die Tragweite seines Handelns bewusst. 

Verbotsschilder hat er nach eigener Aussage nicht gesehen, obwohl die Olympiapark GmbH versichert, dass zahlreiche und gut lesbare Schilder im ganzen Park auf das Flugverbot hinweisen. 

Der Drohenbesitzer wurde mittlerweile von der Polizei verhört. Gegen ihn wird wegen Gefährdung im Luftverkehr ermittelt. 

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