Gefängnis, Kabinen, VIP-Lounge

Ein Blick hinter die Kulissen des Olympiastadions - Bilder

Olympiastadion, München
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Die Kabine des Stadionsprechers: Hier entschied sich „Blacky“ Fuchsberger während der Olympischen Spiele 1972 dagegen, das Publikum über das falsche Gerücht eines Terroranschlags zu informieren. Er verhinderte eine Massenpanik.
Olympiastadion, München
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Unschön: Im Oly gibt es heute keinen Rasen mehr ...
Olympiastadion, München
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Ein neuer Betontunnel verbindet die Olympiahalle mit der kleinen Olympiahalle. Hier drehte US-Regisseur Oliver Stone wichtige Szenen für sein Drama „Snowden“ über den gleichnamigen Whistleblower Edward. Ein Großteil der Dreharbeiten im Februar 2015 fanden in München statt.
Olympiastadion, München
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Wer hat hier schon alles angestoßen, welche Spieler-Verträge wurden hier auf Servietten besiegelt? Die kreisrunde Bar im ehemalige VIP-Bereich des Olympiastadions hat genau zwölf Barhocker, wie gemacht für jede Fußballmannschaft. Elf Freunde – und ein Trainer …
Olympiastadion, München
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Abgekämpft, aber glücklich konnten die Fußballer im Entmüdungsbecken entspannen. Heute liegt der Mini-Pool verlassen da – ohne Wasser und leicht abgewirtschaftet. Bald Drehort für einen Blockbuster?
Olympiastadion, München
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Wer die Kabine der Heim-Mannschaft betritt, verlässt das Jahr 2016 endgültig. Von den Wänden grüßen die Helden der Kindheit. Unter den antik anmutenden Haartrocknern haben Stilikonen wie Klaus Augenthaler und Stefan Effenberg ihr Haar getrocknet.
Olympiastadion, München
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Und tz-Reporter Tobias Scharnagl (Bild) nahm neben den Pappfiguren Lothar Matthäus und Oliver Kahn Platz.
Olympiastadion, München
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Siebenmeilenstiefel sehen wohl anders aus, die brauchte Gerd Müller aber auch gar nicht. Der Torjäger lungerte einfach unauffällig im gegnerischen Strafraum herum – und plötzlich zappelte der Ball im Netz. Im Finale von ’74 erzielte Müller den letzten seiner 14 WM-Treffer.

München - Das Olympiastadion wird als Drehort immer beliebter: „Tatort“, „Polizeiruf“, Schweighöfer – und sogar Hollywoodlegende Oliver Stone drehte hier bereits. Ein Blick hinter die Kulissen.

Im Münchner Norden steht eine Zeitmaschine. Steigt man hinab in den Bauch des Olympiastadions, betritt man eine alte Welt – einen Ort, an dem die Zeit stehen geblieben ist. Von hier aus eroberte der FC Bayern Europa und Deutschland 1974 die Fußballwelt. Beckenbauer, Hoeneß, Breitner, Matthäus, Kahn spielten, spuckten, stritten hier, wurden zu Legenden. Alles lange vorbei, sogar der FC Hollywood ist Geschichte. Wirklich? Heute wird das Olympiastadion als Drehort immer beliebter: „Tatort“, „Polizeiruf“, Schweighöfer – und im vergangenen Jahr drehte Hollywoodlegende Oliver Stone hier seinen Film über den Whistleblower Edward Snowden. Der 70er-Jahre-Charme müsste doch eine Goldgrube sein, dachte sich der FilmFernsehFonds (FFF) Bayern – und lud Filmschaffende zu einer Tour durch die Katakomben ein. Die tz war dabei.

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