Tierschützer im Einsatz

Schwanenkrimi am Olympiasee

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Wenn sich Männer streiten … Zwei Schwanenväter haben sich am Olympiasee bekriegt.

München - Wenn sich Männer streiten, muss oft ein Schlichter her. Das bei Schwänen nicht anders, wie der Fall vom Olympiasee zeigt. Sogar ein Tierschützer muss eingreifen.

Zwei gestandene Männer haben einen erbitterten Kampf um Wohnraum und ihre Familien ausgefochten: Eine Schwanenfamilie vom Lerchenauer See hatte sich auf Grund der permanenten Lärmbelästigung durch Motorboote der Wasserwacht nach einem neuen Zuhause umgeschaut. Mit ihren Jungtieren watschelten die lärmbelästigten Tiere weg vom heimischen Revier – und auf zu neuen Ufern.

Auf der Höhe vom Sea Life erreichte die Familie den etwa fünf Kilometer entfernten Olympiasee. Doch sie hatten nicht mit einem so garstigen Nachbarn gerechnet: An Land und im Wasser attackierte ein anderer Schwan das Familienoberhaupt. Tierschützer mussten mehrmals den Ganter aus dem Schwanenkampf befreien. Als der alteingesessene Schwan auch die Schwanenküken ins Visier nahm, war schnelles Handeln angesagt.

Tierinspektor Stefan Heinrich vom Tierschutzverein ging ins Wasser, um die Schwanenfamilie einzufangen. Schwäne aber sind sehr wehrhaft. Der Tierinspektor wird durch blaue Bissflecken noch ein paar Tage an diesen Tierkrimi erinnert werden. Schließlich gelang es mehreren Tierschützern, die Familie einzufangen und an einem ruhigen Ort wieder auszuwildern – ohne aggressiven Nachbarn.

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