"Herkules" lieferte entscheidenden Hinweis

Polizei verfolgt Graffiti-Sprayer mit Hund und Heli

Diensthund Herkules hat ganze Arbeit geleistet.

München - Die Polizei nimmt eine Verfolgungsjagd samt Hund und Hubschrauber nach zwei Sprayern auf - mit Erfolg. Den jungen Männern droht eine Strafanzeige.

Mit einem Hubschrauber und mehreren Streifen hat die Polizei in München zwei mutmaßliche Graffitisprayer verfolgt - und festgenommen. Nach Angaben vom Sonntag hatte eine Anwohnerin die 20 und 24 Jahre alten Männer dabei beobachtet, wie sie am Rangierbahnhof Nord mehrere Züge besprühten. Vermutlich sind die beiden auch für eine Tat am Bahnhof im Stadtteil Milbertshofen verantwortlich, wo ebenfalls am Samstag ein Autozug besprüht wurde.

Der Polizeihund Herkules hatte am Rangierbahnhof einen Rucksack mit einer Digitalkamera entdeckt, die Bilder des Graffitis in Milbertshofen enthielt. Die Männer erwartet eine Strafanzeige wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung.

Nicht so erfolgreich lief die Suche übrigens in einem anderen Fall ab: Der Triebfahrzeugführer einer S-Bahn hatte der Notfallleitstelle der Deutschen Bahn gegen 19:15 Uhr den Verdacht eines S-Bahnsurfers auf einer S7 gemeldet. Er konnte nicht ausschließen, dass der Mann auf freier Strecke von der S-Bahn gefallen war. Die Bundespolizei suchte daraufhin, nach Sperrung des Bahnverkehrs und zeitweiser Auf-Sicht-Fahrt, den fraglichen Bereich von der Hackerbrücke bis zum Harras ab. Der S-Bahnsurfer konnte allerdings nicht entdeckt werden. Es kam zu geringfügigen Verspätungen im Bahnbetrieb.

mm/tz

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