Was nicht passt, wird passend gemacht?!

Hey Mode-Labels, die richtige Größe zu finden, macht uns wahnsinnig

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Shoppen soll etwas Schönes sein. Oft ist es aber einfach nur frustrierend.

München - Online-Modeshops, die über zu viele Retouren jammern, sind selber schuld: Die Größen der Marken variieren so stark, dass uns die Kleidung selten passt. Und das nervt.

Warum kann eine 38 nicht immer eine 38 sein? Warum sitzt ein Oberteil in dieser Größe mal hauteng, fast bauchfrei, und warum versinken wir mal in T-Shirts, die diese Zahl auf dem Etikett stehen haben?

Dass Größen sehr dehnbar definiert sind, macht uns Kunden kirre.

Wir kommen nicht darum herum, uns mit den Klamotten auf dem Arm in die Schlange vor der Umkleidekabine zu stellen. Und wir hassen Umkleidekabinen. Der fiese Spiegel, das fiese Licht bringen alles zum Vorschein, was wir nicht genau betrachten wollen.

Deshalb entscheiden wir uns oft, die Verkäufer nach den Umtauschrechten zu fragen und die Kleidung ungetragen zu kaufen. Zu Hause, alleine vor dem Spiegel im schummerigen Licht der Flurlampe, fällt es uns leichter zu beurteilen, ob uns Klamotten stehen oder nicht. Das ist ja auch der Grund, warum wir so viel Mode in einen Online-Warenkorb schieben und auf "Bestellen" klicken.

Wenn uns die Auswahl später nicht gefällt, können wir das Paket ja wieder zurückschicken, sagen wir uns. Trotzdem schimpfen wir, wenn wir den Retourenschein ausfüllen müssen (weil wieder nix passt!), die Päckchen in die riesige, knisternde Ikea-Tasche legen und zur Post latschen.

Müssen die Mode-Hersteller nicht die wahre Größe aufs Etikett drucken?

Was für ein Aufwand. Schuld sind die Mode-Labels, die irgendwelche Größen auf die Etiketten drucken - nur nie die richtigen. Sind die Hersteller nicht zur Wahrheit verpflichtet?

"Nein, es gibt keine Vorschriften für Kleidergrößen", sagt Petra Bleibohm vom "GermanFashion Modeverband Deutschland". Die Firmen orientieren sich an den gleichen Zahlen, legen sie aber anders für sich aus, sagt sie. Zum Beispiel würden französische Firmen ihre Kleidung für schmalere, kleinere Kunden schneidern als deutsche Firmen.

Dass wenigstens auf die Größen XS bis XXL Verlass sei, sei ebenfalls ein Trugschluss. Auch diese Angaben seien wieder Interpretationssache. Deshalb hängt bei fast jedem eine ganze Größenpalette im Schrank: T-Shirts in S, M und L, Hemden in L und XL.

Es gibt laut Modeverband einige Labels, die kein Interesse daran haben, dass Frauen und Männer mit etwas breiter Hüfte in ihre Jeanshosen passen. "Die wollen dann nur schmal geschnittene Teenager ansprechen, weil sie an denen genug verdienen", sagt Bleibohm.

In der Vergangenheit habe es Überlegungen gegeben, Größen zu vereinheitlichen - "aber wie soll das funktionieren, wenn jeder Mensch anders gebaut ist?", fragt Bleibohm.

Die Expertin verrät, dass sie persönlich nicht mehr in Webshops Mode bestellt. Denn sie habe keine Lust, die Pakete wieder zurückzuschicken. Stattdessen habe sie für sich selbst einige Marken gefunden, von denen sie wisse, dass ihr die Kleidung in der einen Größe passt. Zumindest meistens.  

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Primark-Fans wird es unzufrieden machen, dass der genaue Zeitplan für die Filialeröffnung in München geheim gehalten wird. Es gibt seitens der Billigmodekette nicht einmal eine ungefähre Angabe. Der Verkaufsraum muss erst noch entstehen, Primark wird in einem Erweiterungsbau des Pep seine Klamotten an die Stangen hängen. Immerhin: Das Management des Pep nennt den groben Zeitplan. Die Betonung liegt auf dem Wort "grob".

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