Widerstand

Der Bus 52 wird zur Chefsache

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Untergiesings Bezirksvize Melly Kieweg übergab die Unterschriften an OB Dieter Reiter.

München - Rund 60 Untergiesinger klopften am Donnerstag an OB Dieter Reiters (SPD) Bürotür. Der Grund: der MetroBus 52.

Rund 60 Untergiesinger klopften amBus 52 wird Chefsache Donnerstag an OB Dieter Reiters (SPD) Bürotür – angeführt von Bezirks-Vize Melly Kieweg, Münchens Grünen-Chefin Heide Schiller, MdL Claudia Stamm, Stadtrat Paul Bickelbacher (beide Grüne), Vertretern von Bund Naturschutz, Pro Bahn, Green City, Senioren- und Behindertenbeirat der Stadt. Grund: Die Untergiesinger haben in den vergangenen Wochen über 5500 Unterschriften dafür gesammelt, dass der vom Tierpark kommende MetroBus 52 wieder den Marienplatz anfährt. Derzeit hält er wegen des Hugendubel-Umbaus am Sendlinger Tor. Auch nach Abschluss Arbeiten soll der Marienplatz komplett für den Verkehr gesperrt werden.

Reiter nahm die Unterschriften im großen Rathaussaal entgegen: „Niemand hat gesagt, dass der Marienplatz vom Busverkehr abgeschnitten werden soll.“ Der 132er Bus werde künftig um die Ecke am Viktualienmarkt starten. Nur: Der fährt nicht zum Tierpark, sondern zum Isartor und wird laut MVG wesentlich weniger Fahrgäste als der 52er Bus. Wo letzterer fährt, wusste Reiter gar nicht. Das sorgte natürlich für Kopfschütteln. Schließlich versprach er, dass die Linienführung des 52er Busses nochmals geprüft wird.

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Johannes Welte

Johannes Welte

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