Feuer-Dramen sind geklärt

München - Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage stand Freitagfrüh am Brachvogelplatz (Neuaubing) ein Haus in Flammen. Bereits am 2. Februar war in dem gerade leerstehenden Haus Feuer ausgebrochen.

Als wahrscheinlichste Ursache ermittelten die Brandfahnder der Polizei damals Mäuse, die die Stromleitungen angeknabbert hatten. Nun ist das Haus endgültig eine Brandruine.

Geklärt ist auch die Ursache des verheerenden Wohnungsbrandes in der Carl-Orff-Straße (Freimann), bei dem am Donnerstag eine blinde Frau (65) Brandverletzungen und eine schwere Rauchvergiftung erlitt. Das Feuer brach offenbar wegen eines Kabeldefektes im Wohnzimmer aus. Die Bewohnerin wurde klinisch tot im Schlafzimmer auf dem Boden zwischen Bett und Schrank gefunden. Sie schwebt noch immer in akuter Lebensgefahr.

Gerade noch rechtzeitig konnte sich eine Bewohnerin (66) in der Königinstraße (Schwabing) auf ihre Dachterrasse retten. In ihrem Schlafzimmer war am Mittwoch gegen 17.40 Uhr Feuer ausgebrochen. Eine Wärmelampe neben dem Bett oder der Motor des elektrisch verstellbaren Bettes kommen nach Polizeiangabe als Brandursache in Frage. Als der Ehemann (65) heimkehrte, brannte das Zimmer lichterloh. Schaden: Mindestens 100 000 Euro.

In Abwesenheit der Mieterin brach am Donnerstagum 15.20 Uhr auch im Apartment einer Frau (41) in der Heßstraße (Schwabing) Feuer aus. Glimmende Zigarettenreste hatten ihr Bett in Brand gesetzt. Der Nachbar bemerkte den Rauch. So hielt sich der Schaden in Grenzen.

Die Feuerwehr empfiehlt die Installation von Brandmeldern. Die schlagen frühzeitig und lautstark Alarm und retten damit Leben und Sachwerte.

Dorita Plange

Rubriklistenbild: © dpa

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