Lilalu gerettet! Johanniter übernehmen

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Jede Menge Ferienspaß: Das gibt’s auch weiter bei Lilalu

München - Die kleinen Artisten und Akrobaten dürfen sich freuen: Das Ferienprogramm Lilalu bleibt bestehen! Die Hilfsorganisation "Die Johanniter" übernimmt den Verein.

Die Retter haben das Blaulicht eingeschaltet und den Patienten wiederbelebt. Das Kinderprogramm wird nicht nur an Fasching, sondern auch in den Oster-, Pfingst- und Sommerferien die Kleinsten betreuen, während die Eltern zur Arbeit gehen.

Die Rettung war ein kniffliger Fall: Erst am Freitag haben sich der vorläufige Lilalu-Insolvenzverwalter Maximilian Breitling und die Johanniter im Grundsatz geeinigt. Die Details wurden offenbar noch gar nicht geregelt. Ob etwa der Name Lilalu erhalten bleibt, konnte die Sprecherin des Vereins, Vera Tichy, noch gar nicht sagen. Das sei „Zukunftsmusik“. Entscheidend sei, dass es weitergehe. Am Montag soll es mehr Informationen geben.

Kurz nach Weihnachten war bekannt geworden, dass Lilalu ums Überleben kämpft. In den Finanzen klaffte eine Lücke von 120 000 Euro, die Bank drehte den Geldhahn zu, die Mitarbeiter sollten auf die Hälfte ihres Honorars verzichten. Am 9. Januar meldete Lilalu Insolvenz an. Daraufhin musste auch die Stadt ihre Fördermittel von über 130 000 Euro im Jahr zurückhalten.

Wie die Johanniter das Angebot retteten und wie sie es weiterführen, wollte Sprecher Gerhard Bieber am Freitag noch nicht sagen. „Uns liegen die Kinder am Herzen. Wir sehen für Lilalu eine gute Zukunft bei den Johannitern.“ Das Programm brauche aber weiter große Unterstützung.

DAC

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