tz-Serie: Platzt München aus allen Nähten?

Der tägliche Wahnsinn vor dem KVR - "Es zerreißt uns"

+
Morgens, halb 8 in Deutschland: Der Platz vor dem KVR in der Ruppertstraße ist brechend voll.

München - Die tz dokumentiert in ihrer neuen Serie, wo es in München wirklich eng wird. In dieser Folge geht es um den täglichen Wahnsinn vor dem KVR.

Morgens, halb 8 in Deutschland: Der Platz vor dem KVR in der Ruppertstraße ist brechend voll. Hunderte Menschen warten in der Kälte – dabei wird erst in einer Stunde geöffnet. Zu viele Aufgaben, zu wenig Personal, fehleranfällige IT: Die Probleme reißen nicht ab. München wächst jedes Jahr um rund 25.000 Einwohner – die Probleme werden also nicht weniger. Seit Monaten müssen Bürger stundenlang warten, wenn sie einen neuen Pass brauchen oder einen Führerschein. An manchen Tagen müssen die Bürgerbüros sogar frühzeitig schließen – wegen Überfüllung. Sollten nicht möglichst schnell neue Mitarbeiter kommen, „zerreißt es uns“, sagt der scheidende KVR-Chef Wilfried Blume-Beyerle.

Der Stadtrat hat jetzt neue Stellen genehmigt. Dann gehören solche Bilder hoffentlich der Vergangenheit an …

Leseraufruf

Uns interessiert Ihre Meinung: Wo nervt die Stadt Sie am meisten und was sind unbekannte Ecken in Ihrem Viertel, an denen Sie entspannen können? Senden Sie uns Ihre Ideen und Fotos. Alle Artikel zur unserer München-Serie finden Sie auf unserer Übersichtsseite.

Mehr zum Thema:

auch interessant

Meistgelesen

Kommentare