Prinzip der Münchner Mischung

Stadtrat entscheidet über Sofortprogramm für 3000 Wohnungen

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Meist in Modulbauweise sollen in vier Jahren 3000 zusätzliche Wohnungen entstehen.

München - Wohnen für alle! Der Stadtrat entscheidet am Mittwoch über ein neues Bauprogramm. Damit sollen mehr zusätzliche geförderte Wohnungen errichtet werden.

Greifen soll es sofort: Ab 2016 sollen innerhalb von vier Jahren zirka 3000 Wohnungen entstehen – vorzugsweise in Modulbauten. Und zusätzlich zu den bereits geplanten Fertigstellungen. Kern des Programms ist das Prinzip der Münchner Mischung: Die Wohnungen sind für Familien mit geringem Einkommen, für Auszubildende und junge Berufstätige sowie für anerkannte Flüchtlinge. Durch private Investoren – so glaubt die Stadt – sollen mindestens 1500, die Hälfte der geplanten Wohneinheiten errichtet werden. 

Für die Finanzierung des Projekts stellt die Verwaltung zusätzlich zu den staatlichen Fördermitteln auch städtische Darlehen in Höhe von 188,4 Millionen Euro zur Verfügung. Davon gehen 53,4 Millionen Euro an GWG und Gewofag, 135 Millionen Euro an private Bauherren.

Zunächst errichten Gewofag und GWG in den Jahren 2016 und 2017 insgesamt zirka 1500 Wohneinheiten auf eigenen Flächen und städtischen Grundstücken. Ziel ist es, bis spätestens Anfang nächsten Jahres 1000 Wohnungen fertigzustellen. OB Dieter Reiter (57, SPD): „Ich freue mich, dass wir neue Wege beschreiten, um den Mangel an Wohnraum anzugehen.“ 

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