Die Ereignisse vom Freitag zum Nachlesen

Schüsse in München: Einzeltäter tötet neun Menschen

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München - Es gab Schüsse am OEZ in München. Die Polizei rückte im Großaufgebot aus. Der Täter hat sich wohl selbst das Leben genommen, es gibt mehrere Tote.

  • Am Freitagabend gab es Schüsse am Münchner OEZ (Olympia Einkaufszentrum), die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort.
  • Auf der Pressekonferenz um 2.00 Uhr vermeldete Polizeipräsident Andrä drei Schwer- und 13 Leichtverletzte. Es gibt zehn Tote - inklusive dem mutmaßlichen Täter.
  • Seit den frühen Morgenstunden fährt auch der öffentliche Nahverkehr wieder, wie die MVG mitteilte. Allerdings nur die NachtTram-Linien und keine Nacht-Busse.
  • Die Polizei hatte eine akute Terrorlage ausgerufen und ein Info-Telefon eingerichtet: 089/29101910 und eine Vermissten-Nummer unter 0800 775 6350.
  • Viele, aber nicht alle Veranstaltungen in München (u.a. Oben Ohne Open Air und Sommernachtstraum) für den Samstag sind abgesagt worden.
  • Die Polizei bestätigte, dass es sich bei einer Leiche um den Attentäter handelt, der sich selbst getötet habe. Es ist ein 18-jähriger Deutsch-Iraner.
  • Unseren aktuellen Ticker zu den Ereignissen nach der Schießerei in München finden Sie hier.

>>>Ticker zum Nachlesen

4.49 Uhr: Wie die Polizei München gerade auf Twitter meldet, wird sie am Mittag in einer weiteren Pressekonferenz Einzelheiten bekannt geben:

4.00 Uhr: Die MVG meldet, dass der Nahverkehr wieder stattfindet. Es gibt jedoch auf der Linie U1 und U3 Einschränkungen wegen polizeilicher Sperrungen. Die Züge der U1 wenden bereits am Georg-Brauchle-Ring; der Bahnhof Olympia-Einkaufszentrum wird noch nicht bedient. Die Züge der U3 durchfahren die Station Olympia-Einkaufszentrum ohne Halt. Die Buslinien 50, 60, 143, 163, 175 werden im Bereich Olympia-Einkaufszentrum umgeleitet. Bei der Tram sind keine Einschränkungen absehbar.

3.56 Uhr: Die Polizei bedankt sich bei der Hilfsbereitschaft der Münchner Bevölkerung.

3.40 Uhr: Die Polizei hat großartige Arbeit geleistet. Doch eine Sache funktionierte an diesem schrecklichen Abend nicht: Die Durchwahl 110.

3.36 Uhr: Am KFC in der Hanauer Straße ist eine Betreuungsstelle eingerichtet. Es werde bis jetzt Betroffene vom Kriseninterventionsteam mit Feuerwehr und Polizei betreut.

3.00 Uhr: Eine erste Zusammenfassung der Pressekonferenz gibt es hier.

2.48 Uhr: Die Pressekonferenz ist nun vorbei. Die Gedanken sind bei den Familien der Opfer und auch bei der Gesellschaft der Stadt. "Wir haben das Problem gefunden, der morgige Tag kann beginnen", beruhigt Pressesprecher da Gloria Martins. "Wir können wieder nach vorne schauen."

2.46 Uhr: Bei den Getöteten sind auch - juristisch gesehen - Jugendliche dabei, bestätigt Andrä. Es gebe auch verletzte Kinder. Ob Terror oder Amok hänge vom Motiv des Täters ab. Das müsse nun ermittelt werden.

2.45 Uhr: Warum so viele tödlich getroffen, hänge von der Fähigkeit des Schützen ab. Von der Distanz. Und vom Treffpunkt. Das wird ebenfalls nun von der Polizei geprüft.

Schüsse in München: Polizei ermittelt im Täterumfeld

2.43 Uhr: Es ist unklar, wo der Täter die Waffe noch her hat. Die drei Schwerverletzten sind noch in Lebensgefahr, dazu kommen 13 Leichtverletzte. Die Polizei stellt das persönliche Umfeld des Täters fest und sucht dann nach Motiven.

2.42 Uhr: Der Täter ist in der Nähe des Einkaufszentrums in einer Nebenstraße gefunden worden - und nicht an der Isar, wie ebenfalls berichtet wurde.

2.40 Uhr: Um 11.30 Uhr gibt es ein erneutes Update der Polizei.

2.38 Uhr: Die GSG9 war im Einsatz. Der Polizeipräsident lobt den Einsatz der gesamten Kräfte.

2.35 Uhr: Es handelt sich um eine Einzeltat. Es gibt keine Erkenntnisse, sich unsicher zu fühlen. Es gebe aber natürlich keine hundertprozentige Sicherheit. Es gebe ebenfalls keine Parallelen zum Fall in Würzburg.

2.34 Uhr: Man weiß noch nicht genau, was im Video gerufen wurde. Der Tatverdächtiger kommt direkt aus der Stadt. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann auf dem Parkdeck auch der Täter sei.

2.32 Uhr: Nach dem Schusswechsel mit der Zivilpolizei verloren die Beamten den Tatverdächtigen aus den Augen und fand ihn später tot nahe des Tatorts. Die Leiche des Täters wurde um 20.30 Uhr gefunden.

2.32 Uhr: Zu den Opfern sagt die Polizei aus Schutz der Angehörigen nichts.

2.29 Uhr: Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich um eine Pistole als Tatwaffe. Der Rucksack wurde aufgefunden und es war keine Langwaffe drin, ebenso keine Bombe.

2.26 Uhr: Über den Tatverdächtigen können keine Angaben gemacht werden. Er hat seit zwei mehr Jahren in München gelebt. Der Vorfall begann beim McDonalds und verlagerte sich dann ins OEZ. Dort schoss eine Zivilstreife auf ihn. Der Täter war bislang nicht polizeibekannt. Es gibt nach den ersten Ermittlungen keine Verbindung zu islamistischer Szene.

Schüsse in München: 18-jähriger Deutsch-Iraner ist wohl der Täter

2.20 Uhr: Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei dem Selbstgetöteten um den Tatverdächtigen handelt. Es ist ein 18-jähriger Deutsch-Iraner. Es gibt inklusive des Tatverdächtigen zehn Tote. Es gibt noch drei Schwerverletzte und 13 Leichtverletzte. Der Tatort ist weiträumig abgesperrt. Über die Motive gibt es noch keine Hinweise.

Es waren 2300 Einsatzkräfte dabei. Bei der Evakuierung wurde darauf geachtet, dass Sicherheit vor Schnelligkeit ging. Andrä bittet dafür um Nachsicht. Meldungen, um weitere Tatorte, waren alles Falschmeldungen. Diese haben zu einer massiven Verunsicherung geführt. Rund 100 Personen haben im Polizeipräsidium Schutz gesucht. Alle Veranstaltungen in München wurden abgesagt. Für die morgigen Veranstaltung gibt es aus Sicherheitsgründen kein Grund. Aus Pietätsgründen wäre eine Absage jedoch nachvollziehbar.

2.19 Uhr: Personen, die den Tatort mit einem Auto und hoher Geschwindigkeit verließen, wurden ausfindig gemacht. Die Polizei hatte sie als Mittäter ausgemacht, das stellte sich als falsch heraus. 

2.18 Uhr: Es geht los. Der Polizeipräsident Hubertus Andrä spricht vom "schwersten Tag überhaupt in meiner Dienstzeit."

2.10 Uhr : Die Mikrofone stehen bereit, doch noch ist niemand zu sehen.

1.56 Uhr: Bei der Pressekonferenz ist wohl kein Politiker vor Ort. Stattdessen wird der Polizeipräsident über die aktuelle Lage berichten.

1.53 Uhr: Nach dem Attentat in München ist die Zahl der Toten auf zehn gestiegen. Der mutmaßliche Einzeltäter habe mindestens neun Menschen getötet und sich dann selbst gerichtet, teilte die Polizei am frühen Samstagmorgen mit.

1.43 Uhr: In wenigen Minuten gibt es dann auch die offizielle Pressekonferenz.

1.28 Uhr: Die Polizei hat die Leiche eines Mannes gefunden, bei dem es sich vermutlich um den Attentäter handelt. Der Mann habe sich selbst getötet, teilten die Ermittler am Samstag mit.

1.25 Uhr: Nach dem Attentat von München mit mindestens acht Toten will die Polizei in einer nächtlichen Pressekonferenz Einzelheiten bekanntgeben. „Wir bereiten eine Pressekonferenz für ca. 2.00 Uhr in unserem Medienzentrum vor“, teilte sie auf Twitter mit.

Schüsse in München: Alle regulären öffentlichen Verkehrsmittel fahren wieder

1.23 Uhr: Die Polizei twittert, dass alle regulären öffentliche Verkehrsmittel wieder fahren. Ein Hinweis, dass der Täter gefunden wurde? Oder womöglich gab es nur einen beziehungsweise zwei Täter. Auch die MVG schreibt: "Gegen 4:30 Uhr soll der Betrieb von U-Bahn, Bus und Tram wieder weitgehend aufgenommen werden. Es wird anfangs jedoch noch zu Einschränkungen kommen." Allerdings fahren nur die NachtTram-Linien N16, N19, N20 und N27. Beim Nacht-Bus findet kein Betrieb statt.

1.20 Uhr: Unsere Reporter vor Ort berichten von Polizisten, die aus ganz Oberbayern nach München gekommen sind, zum "Raumschutz". Das heißt, dass alle Ecken Münchens gesichert werden. Eine beruhigende Nachricht.

1.18 Uhr: Wir haben für Sie die Chronologie des Abends zusammengefasst.

1.06 Uhr: Jetzt wird klar: Die PK findet erst um 2 Uhr im Polizeipräsidium statt. Wer teilnimmt, ist noch nicht klar. Wir halten Sie natürlich auf dem Laufenden.

0.46 Uhr: Nach dem Attentat in einem Münchner Einkaufszentrum hat Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) für Samstag Trauerbeflaggung an allen staatlichen Dienstgebäuden angeordnet. Gemeinden, Landkreise und Bezirke würden gebeten, in gleicher Weise zu verfahren, sagte eine Regierungssprecherin in München.

0.37 Uhr: Focus Online berichtet, dass die Münchner Polizei das Fahrzeug des Täters oder der Täter sichergestellt haben soll. Das sagte ein Polizist zum Onlineportal. Der dunkelgraue Mittelklassewagen soll demzufolge auf einem Abschleppfahrzeug abtransportiert worden sein.

0.36 Uhr: Die Pressekonferenz verzögert sich um eine Weile.

0.34 Uhr: Nach tz-Informationen hat oder haben der oder die Täter offenbar gezielt auf die Köpfe seiner/ihrer Opfer gefeuert, es gibt mehrere ähnlich Verletzungsmuster, die dies nahelegen. Eine schockierende Nachricht.

0.30 Uhr: Die Polizei bietet online ein Formular an, damit Augenzeugen Videos hochladen können, um die Ermittlungen zu unterstützen.

Schüsse in München: Rucksack eines möglichen Attentäters durchsucht

0.23 Uhr: Die Münchner Polizei untersucht die neunte Leiche, die am Freitagabend nach dem Attentat gefunden wurde. Möglicherweise handelt es sich dabei um den Täter. Der Mann hatte einen Rucksack dabei. Dieser werde auch von Sprengstoffexperten untersucht, teilte die Polizei mit. Die Leiche war etwa einen Kilometer entfernt vom Olympia-Einkaufszentrum gefunden worden.

0.17 Uhr: In der Stadt sind noch einige Menschen unterwegs. Sie haben wohl nichts davon mitbekommen oder nehmen die Warnungen der Polizei nicht ernst. In der Gegend am Hauptbahnhof laufen die Menschen ohne Hektik durch das Viertel. Allerdings: Das bekannte Café Kosmos und auch die L'Osteria hat geschlossen.

0.15 Uhr: Nach dem Terroranschlag in München hat der FC Bayern seine tiefe Anteilnahme mit den Betroffenen ausgedrückt. „Trauer, Mitgefühl, Fassungslosigkeit. Der FC Bayern München ist in Gedanken bei allen Betroffenen“, schrieb der deutsche Fußball-Rekordmeister am Freitagabend beim Kurznachrichtendienst Twitter. Trainer Carlo Ancelotti reagierte bestürzt. „Sehr traurig... Unverständlich... Mein tiefes Mitgefühl mit den Opfern und Ihren Familien“, teilte der Italiener mit. Der Investor des Fußball-Zweitligisten 1860 München, Hasan Ismaik, reagierte „schockiert und fassungslos“. Er schrieb: „Ich wünsche Euch viel Kraft in diesen schweren Stunden.“

Schüsse in München: GdP Bayern hofft auf Verständnis

0.09 Uhr: Die Gewerkschaft der Polizei Bayern stellt fest: "Es ist jetzt weder der Ort, noch die Zeit für sicherheitspolitische Debatten. Forderungen, Besserwisserei oder Schuldzuweisungen sind unangebracht und bringen nichts. Wir treten für die vorbehaltlose Unterstützung unserer Polizei, unserer Nachrichtendienste und unserer Sicherheitsbehörden ein. Der Schwerpunkt der polizeilichen Maßnahmen muss auf die Verhinderung weiterer Anschläge sowie die Ermittlung und Aufklärung der Hintergründe der Tat, vor allem im sozialen Umfeld der Attentäter, zielen." Sie bitten um Verständnis für notwendige Kontrollen und Maßnahmen.

0.06 Uhr: Im Klinikum Bogenhausen ist ebenfalls ein Verletzter gestorben. In den städtischen Kliniken werden derzeit 20 Verletzte behandelt.

23.55 Uhr: Auch im städtischen Klinikum Bogenhausen haben die Ärzte nach tz - Informationen den Kampf um das Leben eines Opfers verloren. Dort erlag ein junger Mann seinen Schussverletzungen.

23.52 Uhr: Nach dem Anschlag in einem Einkaufszentrum in München fallen am Samstag ein Konzert im Olympiastadion und der Tag der offenen Tür in einer Uni-Klinik aus. Die Olympiapark GmbH sagte den „Sommernachtraum“ ab, wie eine Sprecherin am Abend mitteilte. Bei der Veranstaltung sollten unter anderem The BossHoss und Stefanie Heinzmann auftreten. An der Chirurgischen Uni-Klinik in der Nußbaumstraße sollte am Samstag das 125-jährige Bestehen mit einem Tag der offenen Tür begangen werden. Die Veranstaltung fällt aus, wie ein Kliniksprecher mitteilte. „Viele Mitarbeiter sind im Rahmen des Alarmierungsplanes in der Nacht im Einsatz gewesen und haben sich an der Versorgung von Verletzten beteiligt.“

23.47 Uhr: Vize-Kanzler Sigmar Gabriel hat sich bestürzt zum Attentat in München geäußert und gleichzeitig die Arbeit der Polizei in der bayerischen Landeshauptstadt gelobt. „Schockierende Nachrichten aus München“, schrieb der SPD-Chef am Freitagabend bei Twitter. „Gedanken sind bei den Opfern. Jetzt keine Spekulationen.“ Die Polizei München leiste großartiges, schrieb er weiter.

Schüsse in München: Abendzeitung evakuiert

23.39 Uhr: Bei den Tagestehmen berichtet Oliver Bendixen vom BR, dass die Gefahrenlage sich bei der Abendzeitung nicht bewahrheitet hat. Allerdings folgende Informationen zum Toten nahe des OEZ. Man fand ihn in einer Grünanlage, er hatte einen roten Rucksack. Eben jener Rucksack ist auch auf den Videos zu sehen.

23.25 Uhr: Auf Twitter heißt es von Michael Schilling, Chefredakteur der Abendzeitung, dass in der Nähe vom Landaubogen drei Schüsse gehört wurden. Die Polizei rückte an. Genaueres wurde aber nicht bekannt.

23.19 Uhr: Nach tz-Informationen ist unter den Opfern ein 15-jähriges Mädchen. Ebenfalls sind weitere verletzte Kinder in das Haunersche Kinderspital eingeliefert worden.

23.13 Uhr: Nach dem Terroralarm in München, der Sperrung des Hauptbahnhofs und der kompletten Einstellung des Zugverkehrs hat die Deutsche Bahn am Freitagabend im Münchner Umland Übernachtungszüge bereitgestellt. Dort sollten gestrandete Reisende Unterschlupf finden, teilte die Bahn mit. Jeweils ein Zug werde dafür in Mammendorf, Starnberg, Geltendorf, Dachau und Freising stehen. Dort endeten zahlreiche Züge am Freitagabend.

23.08 Uhr: Auch am Münchner Flughafen gab es einen Zwischenfall. Aus Polizeikreisen heißt es, dass es sich aber offenbar um eine Familienangelegenheit  handelt und nichts mit den Geschehnissen in der Innenstadt zu tun hat. Zeugen wollen einen Schuss gehört haben. Eine Bestätigung gab es dafür zunächst nicht. Laut Erdinger Anzeiger stellte sich heraus, dass ein ehemaliger Flughafenmitarbeiter im Airport-Bereich seine Ex-Frau massiv bedroht und wohl in seine Gewalt gebracht hat. Die genaue Örtlichkeit ist noch nicht bekannt. Fest steht: Der Mann konnte verhaftet werden. Es ist niemandem etwas passiert.

22.55 Uhr : Ein Kollege von tz.de hat nach fünf Stunden konfuser Nachrichtenlage zusammengefasst, was wir zu den Schüssen im OEZ wissen und was nicht.

22.42 Uhr: Medizinerkreisen zufolge sollen es bereits elf Tote sein. Diese Meldung ist jedoch noch unbestätigt.

Schüsse in München: Leiche vom möglichen Täter gefunden

22.41 Uhr: Die eine Leiche vom möglichen Täter lag einen Kilometer vom Tatort entfernt.

22.36 Uhr: Es gab keine Andeutungen auf die Tat. Weitere Schüsse in anderen Stadtteilen Münchens hat sich nicht bestätigt. Es gibt weiterhin eine großflächige Unterstützung von Spezialeinheiten.

22.34 Uhr: Das Einkaufszentrum ist geräumt, die Polizei geht weiterhin von drei weiteren flüchtigen Tätern aus. Das Motiv der Täter ist immer noch unklar.

22.32 Uhr: Acht Tote plus die männliche Person, die einen Kilometer vom OEZ gefunden wurde. Sie starb durch Gewalteinwirkung. Ob es einer der Täter ist, ist nicht bestätigt.

22.26 Uhr: Immer mehr Hotels in München bieten Gestrandeten Betten an. Auch in der Olympiahalle sammeln sich mehr und mehr Menschen.

22.22 Uhr: Nach der Schießerei in München beteiligt sich auch die Spezialeinheit GSG9 an dem Polizeieinsatz in der bayerischen Landeshauptstadt. Das sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Freitagabend der Nachrichtenagentur AFP. Die GSG9 ist die Spezialeinheit der Bundespolizei zur Bekämpfung von Terrorismus und schwerster Gewaltkriminalität. Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat einen Aufenthalt in den USA umgehend abgebrochen und ist auf dem Weg nach Deutschland.

22.20 Uhr: Es kursieren mehrere Videos, die wohl vom Haus gegenüber gedreht wurden. Zu sehen ist ein Mann auf einem Parkdeck, der sich mit einem Nachbar laut streitet. Es handelt sich aller Wahrscheinlichkeit nach um das Parkdeck nahe des OEZ. Ebenfalls ist klar, dass der Nachbar versucht, jemanden - vermutlich die Polizei - auf den Mann aufmerksam zu machen. Am Ende des Videos hört man einige Schüsse.

Zum Video geht es hier.

Schüsse in München: Tollwood abgesagt

22.15 Uhr: Das Tollwood wurde zunächst evakuiert. "In engster Zusammenarbeit mit ihr beschloss die Festivalleitung, das Gelände im Olympiapark möglichst ohne Panik zu evakuieren. Zuerst wurden die Stände geschlossen und das Publikum gebeten, den Platz möglichst Richtung Osten zu verlassen, immer mit dem Hinweis, dass der MVV nicht mehr fährt. Dann wurde das Andechser Zelt und die ausverkaufte Musik-Arena geleert. Um auch hier Panik zu vermeiden, wurde das Publikum über die Lage informiert."

22.05 Uhr: In der Münchner Innenstadt haben zumindest einige Restaurants am Abend aus Sicherheitsgründen geschlossen. Das Hofbräuhaus wurde von allen Gästen verlassen.

Direkt am - oder besser gesagt - unter dem Marienplatz liegt das bekannte bayerische Restaurant „Ratskeller“. Dort schloss man gegen 20 Uhr die Türen. „Es sind noch Gäste hier, die dürfen nicht raus“, sagte ein Mitarbeiter. „Und das Telefon steht nicht still.“

Im Hofbräuhaus sind gegen 21 Uhr keine Gäste mehr da. Das Personal räumt auf, wie Serviceleiter Werner Posselt sagte. „Hier ist zwar nichts passiert, aber es hat sich Panik ausgebreitet.“ Plötzlich seien in den Straßen vor dem Hofbräuhaus Menschen davon gerannt, das habe sich auf die Gäste übertragen. Nach und nach seien sie aus dem Hofbräuhaus gegangen.

Die Filiale der Cafékette Starbucks am Odeonsplatz hat ebenfalls geschlossen. Gäste und Personal halten sich noch in dem Laden auf, sagte ein Mitarbeiter.

21.53 Uhr: Im Rechts der Isar soll nach tz-Informationen ein Opfer mit Kopfschuss gestorben sein. Der Klinikchef bestätigt bei RTL, dass Kinder in Bogenhausener Krankenhaus gebracht wurden. Teils mit lebensgefährlichen Verletzungen. 

21.49 Uhr: Nach bestätigten Informationen des Münchner Merkurs gibt es sieben Tote.

21.37 Uhr: Eine Information, die unsere Redaktion bekommen hat, aber noch unbestätigt ist: Einer der Täter ist tot, das Gebiet um die Leiche haben sie abgesperrt, weil nicht sicher ist, ob die Person Sprengstoff bei sich trägt.

21.34 Uhr: Die Polizei hat offenbar Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden Germering, Gilching und Fürstenfeldbruck nach München gezogen.

21.31 Uhr: Es gibt aktuell KEINE Hinweise auf einen islamistischen Terroranschlag. Videos, die durch das Internet geistern, werden im Moment von der Polizei geprüft.

Schüsse in München: Polizei rät zuhause zu bleiben

21.30 Uhr: Der Rat an die Bevölkerung: Ruhe bewahren, Zuhause bleiben und seriöse Informationen abwarten.

21.29 Uhr: Gerade eben wird ein sechster Toter bestätigt.

21.27 Uhr: Die Schießerei hat nahe beim McDonalds begonnen und die Personen lief dann wohl weiter ins Einkaufszentrum. Der genaue Ablauf ist unklar.

21.25 Uhr: Die U-Bahn, S-Bahn und auch Tram bleibt solange gesperrt bis die Täter gefasst sind.

21.22 Uhr: Die Polizei sucht im gesamten Stadtgebiet nach den Tätern. Es gibt noch keine Angaben zu den Tätern selbst.

21.20 Uhr: Es gibt viele Notrufe zu anderen Plätzen in der Stadt, diese weiteren Schauplätze lassen sich nicht bestätigen. Es gibt keine Kunden mehr im OEZ. 

Schüsse in München: Polizei informiert in Pressekonferenz

21.19 Uhr: Der erste Stand: 17.58 Uhr, die ersten Notrufe aus dem OEZ. Einsatzkräfte waren schnell vor Ort. Schusswechsel hat es gegeben. Wir fahnden nach bis zu drei Tätern. Fünf Tote gibt es, die gesichert wurden. Mehrere Personen sind schwer verletzt. Es gab rund 100 Augenzeugen, die betreut werden.

21.19 Uhr: Focus Online meldet unter Berufung auf Polizeiquellen, dass sich ein Täter selbst umgebracht haben soll.

21.18 Uhr: Nach der Attacke in München hat US-Präsident Barack Obama Deutschland seine Unterstützung zugesagt. „Deutschland ist einer unserer engsten Verbündeten. Wir werden ihnen jegliche Unterstützung zusagen, die sie in diesen Umständen brauchen können“, sagte Obama am Freitagnachmittag (Ortszeit) in Washington.

Screenshot aus dem angeblichen Tat-Video.

21.17 Uhr: Die Münchner Polizei hat nach den Schüssen an einem Einkaufszentrum bisher noch keine Täter festgenommen. „Die Fahndung nach ihnen läuft mit Hochdruck“, teilte die Polizei am Freitagabend mit. „Über Art und Anzahl von Opfern liegen momentan noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. (...) Aufgrund der noch unklaren Situation bitten wir alle Personen im Stadtgebiet zu Hause zu bleiben bzw. in nahen Gebäuden Schutz zu suchen. Der Betrieb der öffentlichen Verkehrsmittel ist derzeit eingestellt.“

Bilder: Amoklauf am Münchner OEZ

21.09 Uhr: Über dem Stadtteil Feldmoching kreisen die Polizeihubschrauber sehr tief.

20.57 Uhr: Die Kollegen von tz.de haben zusammengefasst, wie nach den Schüssen in München die Verkehrslage aussieht.

Schüsse in München: Autofahrer sollen abfahren

20.51 Uhr: Die Staatskanzlei öffnet für etwa 50 Passanten laut ARD die Tore, CSU-Chef Seehofer und bayerischer Innenminister Herrmann sind auf dem Weg nach München.

20.48 Uhr: Wegen des Großeinsatzes im Münchner Stadtgebiet hat die Polizei alle Autofahrer aufgerufen, von den Autobahnen in Richtung der Landeshauptstadt abzufahren. „Die Polizei ersucht alle Verkehrsteilnehmer, die Autobahnen auf dem Weg nach München zu meiden beziehungsweise zu verlassen, um anfahrenden Einsatzfahrzeugen auf dem Weg nach München die freie Durchfahrt zu ermöglichen“, berichtete der Verkehrsservice des Bayerischen Rundfunks am Freitagabend.

20.46 Uhr: Sechs Schwerverletzte sind in Krankenhäuser und keine bestätigten Zahlen zu Toten. 

20.44 Uhr: Die Polizei spricht von einer akuten Terrorlage, drei Täter sind mit Gewehren unterwegs. "Langwaffen" nennt es die Polizei. Also alle Waffen, die über eine normale Pistole hinausgehen. Sie sind immer noch auf der Flucht.

20.42 Uhr: Laut BR ist das GSG 9 auf dem Weg nach München, ein tz-Reporter hat eben Soldaten gesehen.

20.41 Uhr: Wenig überraschend: Alle Münchner Clubs machen am heutigen Freitagabend nicht auf.

20.39 Uhr: Auf RTL sind Bilder zu sehen, wo viele Menschen hinter der Polizei laufen. Es könnten Gerettete aus dem OEZ München sein. Die Vermutung wird bestärkt, weil einige wie Saturn-Mitarbeiter aussehen.

Schüsse in München: Augenzeugin berichtet von Opfern

20.37 Uhr: Die Polizei bittet erneut keine Videos oder Bilder online zu stellen, die den aktuellen Standort verraten.

20.33 Uhr: Eine Augenzeugin sagt zur tz, dass sie gesehen habe, wie einem Mann ins Kinn und einer weiteren Person in den Bauch geschossen wurde. Aus nächster Nähe.

20.30 Uhr: Wie ein Merkur-Reporter berichtet, kontrolliert die Polizei die Autos an den Zubringern zu den Autobahnen. 

20.24 Uhr: Twitter und Facebook reagieren auf Schüsse in München: Die Sozialen Medien haben auf die Schüsse an einem Einkaufszentrum und die unsichere Lage in München reagiert. Facebook aktivierte am Freitagabend den „Safety Check“ („Sicherheitscheck“) für München, womit Bewohner mitteilen können, dass sie in Sicherheit sind.

20.23 Uhr:

Es gibt erste Berichte von Augenzeugen: Der Münchner Rudolf Lack ist in Sicherheit. Seine Frau noch nicht. Kurz vor dem Attentat hatte er seine Frau am OEZ abgesetzt. Sie wollte noch einkaufen. Wenig später fallen die ersten Schüsse am Mc-Donalds. Lacks Frau ist Augenzeugin, jetzt sitzt sie im zweiten Stock des Schnellrestaurants. Die Polizei hat alle Menschen, die sich dort befanden, in den zweiten Stock gebracht. Niemand darf raus, niemand rein. Rudolf Lack steht an der U-Bahn und hält Kontakt per Handy. Seine Frau heult, ist völlig fertig. Er ist nicht der einzige, dessen ganze Konzentration seinem Handy gilt. Dutzenden Menschen geht es wie ihm. Sie wissen nicht, ob ihre Angehörigen in Sicherheit sind.

Die Lage im OEZ ist ähnlich. Die Polizei hält die Menschen dort fest, aus Sicherheitsgründen. Polizisten durchkämmen das Einkaufszentrum, womöglich sind die Täter noch dort und haben sich verbarrikadiert. Alles Ausgänge sind gesperrt, die U-Bahn steht still. Menschen laufen weinend über die Straße.

20.19 Uhr: Die Polizei hat die Täter immer noch nicht gefunden. Sie fahnden mit Hochdruck. 

20.18 Uhr: Das Hotel Vier Jahreszeiten bietet Hilfesuchenden Platz an. Die Adresse ist Maximilianstraße 17 in 80539 München. Privatleute bieten unter dem Hashtag #offenetür #opendoor #porteouverte Menschen Schutz in #München.

Nach den Schüssen in München: Marienplatz leergefegt

20.16 Uhr: Der Marienplatz, eigentlich ein sehr belebter Platz in München, ist derzeit wie leergefegt.

20.15 Uhr: Auf RTL waren gerade Bilder zu sehen, dass Polizisten auf drei Männer mit hochgehaltener Waffe zuliefen. Es stellte sich als Fotografen heraus, die in den abgesperrten Bereich eingedrungen waren.

20.09 Uhr: Der Hauptbahnhof in München ist ebenfalls komplett gesperrt. Es fahren keine Züge ein.

20.08 Uhr: Die Polizei bittet keine Fotos oder Filme online zu stellen. Damit unterstützt man nur die Täter. 

20.07 Uhr : Es gibt ein Foto, das angeblich Tote aus dem OEZ zeigt. Diese Bilder stammen aus Südafrika, sind also ein Fake.

20.04 Uhr: Die Polizei meldet, dass um 17.50 Uhr Zeugen anriefen, um eine Schießerei im Bereich der Hanauer Straße zu melden. Die Schießerei verlagerte sich in die Riesstraße und in das Olympia Einkaufszentrum. Die Zeugen berichteten von drei verschiedenen Personen mit Schusswaffen. Die Polizei nahm noch keine Täter fest, die Fahndung läuft mit Hochdruck. Aufgrund der noch unklaren Situation bitten wir alle Personen im Stadtgebiet zuhause zu bleiben bzw. in nahen Gebieten Schutz zu suchen. Der Betrieb der öffentlichen Verkehrsmittel ist derzeit eingestellt.

Schüsse am OEZ in München: Zwei oder drei Täter

19.59 Uhr: Bei der Schießerei in München hat es vermutlich mindestens sechs Tote sowie mehrere Verletzte gegeben. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Freitag aus Ermittlerkreisen. Offiziell wollte ein Polizeisprecher die Zahlen nicht bestätigen, "der Polizeieinsatz läuft", sagte er.

19.57 Uhr: Das Tollwood informiert Konzert-Besucher, dass keine Gefährdung bestehe. Marc Forster tritt trotzdem auf.

19.51 Uhr: Das bayerische Innenministerium bestätigt, dass es drei Tote bei dem Anschlag gegeben habe.

19.49 Uhr: Ein Reporter berichtet, dass Leute Autos anhalten, weil nichts mehr fährt.

19.45 Uhr: Nach Informationen des Münchner Merkur soll es mindestens zwei, eventuell drei Täter geben. Sie sind immer noch flüchtig. Das bestätigt Polizeisprecherin Elisabeth Matzinger. Angeblich gibt es weitere Schüsse im OEZ, das berichten Mitarbeiter.

Ein Augenzeuge.

19.42 Uhr: Ein 32-Jähriger berichtet, dass sie nicht wussten, ob es ein Feueralarm war oder nicht. Dann hieß es alle müssen raus, man habe Schüsse gehört.

19.38 Uhr: Es gibt angeblich ein Video vom OEZ. Das ist nicht bestätigt, handelt sich aber wahrscheinlich vom McDonalds vom Olympia-Einkaufszentrum. Zu sehen: Ein Täter der schießt, Menschen die um ihr Leben rennen. Wenn Sie es sehen wollen, können Sie hier sehen.

Schüsse am OEZ in München: Keine zweite Gefahrenlage am Stachus

19.36 Uhr: Eine Tollwood-Mitarbeiterin bestätigte unserer Onlineredaktion, dass es keine Schüsse gegeben habe.

19.35 Uhr: Es gibt keine zweite Gefahrenlage am Stachus. Die Feuerwehr sagte das.

19.25 Uhr : Die Polizei spricht nun offiziell von einem Attentat. 

19.17 Uhr: Man weiß immer noch nicht, wie viele Täter es waren und ob sie noch flüchtig sind. Davon ist jedoch auszugehen.

19.16 Uhr: Eine Augenzeugin berichtet der tz, dass sie gesehen habe, wie die Schüsse zwei Männer trafen.

19.14 Uhr: Die Taxifahrer haben die Meldung bekommen, dass sie den Stachus meiden sollen. Man solle keine "Einsteiger mitnehmen".

19.11 Uhr: Es mehren sich die Gerüchte, dass es Schüsse am Stachus und am Alternativ-Festival Tollwood, das nahe des Olympiaeinkaufszentrum liegt, gegeben haben soll.

19.07 Uhr : In München ist der Amokalarm ausgelöst, das heißt alle verfügbare Streifen und SEKs sind beim OEZ. Außerdem alle Krankenwagen. Der Täter ist wohl noch nicht überwältigt, er soll an drei Stellen geschossen haben. Offenbar ist auch der Katastrophenalarm in Münchner Kliniken ausgerufen worden.

Nach Schüssen am OEZ in München: Auch Schüsse am Stachus?

19.04 Uhr : Nach tz-Informationen sagte ein Polizist über Funk, dass auch am Stachus eine schwere Schießerei stattgefunden haben soll.

19.00 Uhr: Die MVG meldet, dass der U-Bahn-Verkehr in der gesamten Stadt eingestellt wird.

18.56 Uhr: Ein oder mehrere Täter sind noch flüchtig. Die Polizei bittet die Münchner, sich vom OEZ fernzuhalten.

18.53 Uhr: Nach tz-Informationen meldet, dass die MVG meldet: "Wegen eines Polizeieinsatzes am Olympia Einkaufszentrum findet dort momentan kein Fahrgastwechsel statt."

18.50 Uhr: Es gibt Neuigkeiten zu möglichen Opferzahlen. Die Nachrichtenagentur AFP berichtet, dass es einen Toten und zehn Verletzte geben soll.

Medien: Mehrere Tote durch Schüsse

18.46 Uhr: Die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass die Polizei bestätigt habe, dass bei einer Schießerei mehrere Menschen ums Leben gekommen seien. Die Zeitung schreibt weiter, dass die OEZ-Mitarbeiter gerade ihre Läden nicht verlassen können.

18.44 Uhr: Der U-Bahn Verkehr nahe der Station OEZ ist natürlich unterbrochen. SEK, Polizei und Feuerwehr sowie Krankenwagen sind im Einsatz.

18.40 Uhr: Ein Mitarbeiter des OEZ berichtet, dass ein Täter wild um sich geschossen habe, alle Leute mussten fliehen. Einsatzkräfte berichten, dass die Täter derzeit flüchtig sind. Eine Sprecherin der Polizei teilt mit, dass es "wohl etwas Größeres" sei.

18.36 Uhr: Der Twitter-User wird gerade eben von Feuerwehrleuten weg geschickt.

18.31 Uhr: Der Twitter-User vor Ort streamt live und berichtet, dass ein Sondereinsatzkommando eingetroffen ist. Die Polizisten laufen nun angeblich ins Mona, das nahe des OEZ liegt.

18.27 Uhr: Bei Twitter sieht man per Live-Stream extrem viele Polizeifahrzeuge. Auch ein Bild kursiert durch das Internet, auf dem ein Mensch am Boden liegt. Man kann allerdings nur wiederholen, dass bislang noch nicht bestätigt ist, was passierte.

18.25 Uhr: Bislang sind noch keine Einzelheiten bekannt. Sicher ist nur, dass die Polizei einen Großeinsatz eingeleitet hat. Laut Augenzeugen soll es einige Schüsse gegeben haben. Anschließend sind alle Leute aus dem Einkaufszentrum gerannt.

Schüsse am OEZ München

Ersten Meldungen zufolge hat es im OEZ in München Schüsse gegeben. Auf Twitter kursieren Gerüchte, dass es 15 Tote geben soll, demzufolge soll ein Einzeltäter um sich geschossen haben. Belegt ist das nicht.

Die Polizei rückte sofort zu einem Großeinsatz aus, auch ein Helikopter ist im Einsatz. Uns erreichen Informationen, dass sehr viele Einsatzkräfte dorthin fahren. Das Einkaufszentrum im Stadtteil Moosach wurde 1972 eröffnet und 1993/94 erweitert. 

Wir bitten Sie bei diesem schrecklichen Ereignis keine pietätlosen Kommentare zu verfassen. Für die Ticker-Einträge zuständig bis Samstag, 4.00 Uhr: Michael Sapper. Ab 4.00 Uhr Patricia Kämpf.

Stefanie Wegele

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E-Mail:stefanie.wegele@merkur.de

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Franz Rohleder

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Markus Christandl

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Ulrich Lobinger

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Andreas Thieme

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Michael Sapper

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Miriam Sahli-Fülbeck

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Myriam Siegert

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