Forderung nach Sicherheitsmaßnahmen

Bürgernähe statt Abschottung: Grüne wollen offenes Rathaus behalten

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Wichtig für die Bürgernähe: Die Grünen fordern, dass das Konzept offenes Rathaus erhalten bleibt.

München - Das Rathaus soll sicherer werden, so wurde es in den letzten tagen gefordert. Das eigentlich offen zugängliche Rathaus soll Zugangskontrollen erhalten. Die Stadtrats-Grünen sind dagegen.

Auf Initiative von CSU-Stadtrat Michael Kuffer hat das Kommunalreferat das Sicherheitskonzept geprüft, der Stadtrat soll nun über drei verschiedene Sicherheitsstufen nachdenken.

Dagegen regt sich jetzt Widerstand: Die Grünen- Fraktion warnt davor, das Rathaus „in eine Festung zu verwandeln“, teilte sie gestern mit. Fraktionschefin Gülseren Demirel hält die Vorschläge für „völlig überzogen“ und will für die Beibehaltung des Konzepts „offenes Rathaus“ eintreten. „Gerade die Kommunalpolitik sollte darauf achten“, dass die Wege der Bürger zum Stadtrat und zur Verwaltung „kurz und unkompliziert bleiben“. Abschottung sei nicht dazu geeignet, den Akzeptanzproblemen der Politik entgegenzuwirken.

Der Alltag im Rathaus sei trotz der Offenheit entspannt. Falls einzelne Dienststellen wie die Bürgermeister- Büros zusätzlichen Sicherheitsbedarf anmelden, sollten diese Wünsche „sensibel und mit Augenmaß“ erfüllt werden. Ansonsten gebe es aber keinen Handlungsbedarf, die Zutrittsmöglichkeiten weiter zu beschränken.

chu

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